Land Niedersachsen unterstützt Kommunen bei Wiederaufforstung

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Das Land Niedersachsen hilft Kommunen bei der Wiederaufforstung mit insgesamt 29 Millionen Euro. Foto: Mike Ahrens / Pixabay

Die Extremwetterereignisse der vergangenen Jahre haben zum Teil verheerende Folgen, die besonders in den Wäldern zu spüren und zu sehen sind. Das Land Niedersachsen die Kommunen bei der Aufforstung mit zielgerichteten Fördermöglichkeiten.

Ministerin ruft Kommunen auf, Fördermöglichkeiten zu nutzen

Die entsprechenden Fördermöglichkeiten für Kommunen machte Niedersachsens Forstministerin Barbara Otte-Kinast in einem Gespräch mit Vertretern des Niedersächsischen Städtetages und des niedersächsischen Kommunalwaldes deutlich. „Stürme, Hitze und Dürre haben landesweit massive Waldschäden hinterlassen. Unsere Forstbetriebe stehen vor immensen Herausforderungen. Ich sage ganz deutlich: Das Land lässt auch die Kommunen nicht alleine!" Sie forderte die Vertreterinnen und Vertreter auf, Schäden umgehend zu melden, Informationsangebote zu nutzen und die jeweiligen Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. „Die Folgen der Extremwetterereignisse im Wald bewältigen wir nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Die Kommunen sind hier ein wichtiger Partner des Landes. Gemeinsam wollen wir erreichen, dass die beschädigten Flächen in Niedersachsen aufgeforstet und die Wälder zu robusten, klimastabilen Mischwäldern weiterentwickelt werden", erklärte Ministerin Otte-Kinast.   

29 Millionen Euro Fördergelder stehen bereit

Die forstliche Förderung erfolge laut einer Mitteilung des Ministeriums vor allem über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK). Sie sei in diesem Jahr verglichen mit den Vorjahren sogar finanziell besser ausgestattet und auch vom Umfang der Maßnahmen breiter aufgestellt. Insbesondere gelte hier die neue Richtlinie für Extremwetterfolgen. Besitzartenübergreifend stehen für die forstliche Förderung in Niedersachsen im Jahr 2020 rund 29 Millionen Euro zur Verfügung. In den drei darauffolgenden Jahren seien es rund 35 Millionen Euro. Damit ist das Fördervolumen um das Dreifache höher als in den Vorjahren. Von den 29 Millionen Euro wurden bis dato rund 14 Millionen Euro durch Waldbesitzer beantragt.

Was wird gefördert?

Gefördert werden durch die Waldbau-Richtlinie der Waldumbau, Erstaufforstung, Wegebau und Holzlagerplätze. Der Fördersatz beträgt bis zu 80 Prozent der Kosten. Außerdem bietet das Land seit 2019 eine „Extremwetterfolgen-Richtlinie" an, die neben dem Waldschutz, der Wiederaufforstung und Holzlagerplätzen auch die zugehörige forstfachliche Leitung und Koordination von Fördervorhaben durch den betreuenden Förster oder Dienstleister beinhaltet. Der Fördersatz beträgt hier sogar bis zu 90 Prozent der Kosten.

 

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