Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 nimmt bürokratisch Form an

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Der Grundstein ist mit der Gründung der Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH gelegt: Robert Sitzmann, Bürgermeister Jürgen Heckel, Martin Richter-Liebald, Gerhard Zäh und Jennifer Münch (v.l.). Foto: ByLGS

Die Bayerische Landesgartenschau 2027 wird in Bad Windsheim stattfinden. Im Vorfeld wurde in dieser Woche von der Stadt und der Bayerischen Landesgartenschau GmbH (ByLGS) die Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH gegründet.

Durchführungsvertrag unterzeichnet

Vor dem ersten Spatenstich stehen zunächst einige Unterschriften, denn mit ihren Signaturen unter den Durchführungsvertrag gründeten Gerhard Zäh, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der ByLGS und Jürgen Heckel, Bürgermeister der Stadt Bad Windsheim, die Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH. Der Vertrag, der somit zwischen Stadt und ByLGS geschlossen wurde, sieht die Stadt Bad Windsheim mit zwei Dritteln der Gesellschafteranteile vor, die ByLGS mit einem Drittel. Zum Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Heckel bestimmt, die Geschäftsführung übernehmen Jennifer Münch (Stadt Bad Windsheim) und Robert Sitzmann (ByLGS).

Instrument zur städtebaulichen Entwicklung

In den Aufgabenbereich der Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH fallen zum einen die Steuerung der Realisierung der Daueranlagen, sowie die Planung und Umsetzung der Durchführung der Landesgartenschau im Jahr 2027. „Wir sind nun einen wichtigen Schritt weiter. Wir haben die Partnerschaft mit der Bayerischen Landesgartenschau GmbH besiegelt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Die Landesgartenschau ist nicht nur mit ihren potenziellen Flächen wesentlich für die Stadt, sondern gibt auch der ganzen Stadtentwicklung einen enormen Schub, davon bin ich überzeugt“, zeigte sich Heckel positiv am Rande der Vertragsunterzeichnung. „Die Förderung von Gartenschauen ist insgesamt ein effektives Mittel, um städtebauliche Ziele mit Natur-, Klima- und Umweltschutzaspekten zu verknüpfen. Das wird auch in Bad Windsheim gelingen“, bekräftigte auch Zäh.

ByLGS stellt Mitarbeiter:innen zur Verfügung

Neben Sitzmann als einen der Geschäftsführer, werden auch künftig weitere Mitarbeiter:innen der ByLGS nach Bad Windsheim entsandt werden. Vor allem im Jahr 2027 während der Durchführung, sollen die Mitarbeiter:innen vor Ort unterstützend tätig sein. „Wir werden unsere Kompetenz aus 40 Jahren Landesgartenschauen in Bayern einbringen“, sagt Martin Richter-Liebald, Geschäftsführer der ByLGS. Unter anderem sollen in den Bereichen Bauleitplanung, Projektsteuerung, Personal- und Organisationsstruktur, Haushaltsplanung, Controlling, Fördermöglichkeiten, Steuerfragen, Sicherheitskonzept, Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerbeteiligung, Sponsoring sowie bei der Konzeption von Ausstellungsinhalten und der Koordination des Gartenbaus helfende Köpfe zur Seite gestellt werden. Aktuell laufe noch die Arbeit an der Auslobung des nichtoffenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs für die Gestaltung der dauerhaft angelegten Freiräume, die 2027 Ausstellungsfläche der Bayerischen Landesgartenschau sein wird.

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