Landesgartenschau Ingolstadt zieht positives Fazit

Veröffentlichungsdatum:

Der Spielhügel soll der Öffentlichkeit in Ingolstadt auch nach den 166 Tagen Landesgartenschau erhalten bleiben. Foto: Lea Rochus

Nach insgesamt 166 Tagen schloss die Landesgartenschau Ingolstadt am 3. Oktober ihre Tore. Nachdem die Eröffnung durch die Corona-Pandemie um ein verschoben werden musste, zogen die Verantwortlichen dennoch ein durchaus positives Fazit.

Zufriedenes Fazit bei Veranstaltern

Trotz der erschwerten Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie fällt die Bilanz nach 166 Tagen Landesgartenschau in Ingolstadt durchaus positiv aus. Über 380.000 Besucher:innen fanden den Weg in die oberbayerische Stadt und besuchten die um ein Jahr verschobene bayerische Landesgartenschau. Wie die Verantwortlichen bekannt gaben, wurden rund 15.000 Dauerkarten verkauft, Tageskarten wurden rund 280.000 abgesetzt, die übrigen Besucher:innen kamen demnach über Freikarten auf das Landesgartenschaugelände. „Wir sind sehr froh, wie gut die Besucherinnen und Besucher unser Konzept angenommen haben. Besonders der Landschaftssee und der Wasserspielplatz haben viel Anklang gefunden“, betont Geschäftsführer Thomas Hehl und hebt das positive Feedback der Besucher:innen, sowie die Highlights der Landesgartenschau Ingolstadt hervor.

Teile werden als frei zugänglicher Park erhalten bleiben

Die Schließung der Gartenausstellung ist gleichbedeutend mit dem Beginn zahlreicher Rückbauarbeiten der temporären Ausstellungsbeiträge. Doch viele Teile der Landesgartenschau sollen auch weiterhin erhalten bleiben und der Öffentlichkeit als bald möglich zur Verfügung gestellt werden. Als Teil der Dauerparkanlage bleiben der Landschaftssee, der Wasserspielplatz, der Spielhügel, der Piussteg und die Wasser- sowie die Partnerstadtgärten erhalten. Mit einer Eröffnung des Geländes als frei zugänglicher Park für die Bürger:innen und Besucher:innen Ingolstadts sei ab dem Frühjahr 2022 zu rechnen.

Gartenschaufahne an Freyung übergeben

Das Ende der Landesgartenschau wurde schließlich feierlich begangen. Bei traumhaftem Wetter fand eine Abschlussfeier statt, bei der alle Helfer, Unterstützer und das Landesgartenschauteam geehrt wurden. Ingolstadts Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll übergab in einer feierlichen Zeremonie die Gartenschaufahne an Dr. Olaf Heinrich, Bürgermeister der Stadt Freyung. In zwei Jahren werde dort die nächste bayerische Landesgartenschau 2023 stattfinden. „Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir es […] geschafft, eine erfolgreiche Landesgartenschau zu realisieren. Vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz und die Unterstützung während dieser herausfordernden Zeit“, resümierte Maximilian Heyland, weiterer Geschäftsführer der Landesgartenschau die vergangenen 166 Tage.

Cookie-Popup anzeigen