Grüne Branche

Landgard: Bruttoumsatz steigt auf über zwei Milliarden Euro

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Landgard hat die vorläufigen Zahlen für 2019 vorgelegt. Demnach konnte die Erzeugergenossenschaft ihren Bruttoumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf über zwei Milliarden Euro steigern und sich in den Sparten Blumen & Pflanzen sowie Obst & Gemüse besser als der Gesamtmarkt entwickeln.

„Gemeinsam in einer starken Genossenschaft mit und für unsere strategischen Kunden sehen wir uns gut aufgestellt“, sagt Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. Foto: Landgard

Umsatzwachstum trotz herausfordernder Rahmenbedingungen

Im Bereich Zierpflanzen legte Landgard im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben beim Umsatz 3,9 Prozent zu, während der Gesamtmarkt für Blumen und Pflanzen 2,7 Prozent Plus machte. Noch deutlicher fällt die Umsatzentwicklung bei Obst und Gemüse aus, wo die Erzeugergenossenschaft 2019 einen Umsatzzuwachs von knapp 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen konnte, während der Gesamtmarkt in diesem Bereich mit 2,6 Prozent ein lediglich moderates Plus aufweist.

Diese Entwicklung sei in Anbetracht herausfordernder Rahmenbedingungen im vergangenen Jahr wie Frühjahrsfrost, Hitzerekorden, Dürre bis in den Herbst und steigendem Preisdruck bei höheren Kosten besonders erfreulich, wie die Erzeugergenossenschaft erklärt. „Diese Umstände haben sich zwar auf unser Geschäftsergebnis ausgewirkt, aber mit gemeinschaftlichen Aktivitäten, hohem persönlichen Einsatz, Nähe und ganz viel Herzblut, der richtigen Strategie und dem konsequenten Umsetzen unserer Projekte haben wir erfolgreich gegengesteuert“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. Schlüssel zum Erfolg sei dabei der ersthändige Warenbezug.

Bestes EBT der Firmengeschichte für Landgard

Mit einem Bruttoumsatz auf Konzernebene von über zwei Milliarden Euro konnte die Erzeugergenossenschaft 2019 den vorläufigen Zahlen zufolge gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein erneutes organisches Wachstum verbuchen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg sogar um mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr und dürfte damit das bislang beste EBT der Firmengeschichte markieren, wie Landgard ausführt. Zurückzuführen sei dies auf eine positive Entwicklung des EBIT und eine weitere Reduzierung der Finanzaufwendungen.

Deutlich verringert werden konnten auch die Bankverbindlichkeiten der Erzeugergenossenschaft, und zwar um 60,8 Millionen Euro auf jetzt 143 Millionen. „Wir haben bei unserem Antritt versprochen, die Bankverbindlichkeiten deutlich und konsequent zu reduzieren. Wir haben Wort gehalten“, so Rehberg.

Erzeugergenossenschaft auch für 2020 optimistisch

Möglich mache diese kontinuierliche positive Entwicklung eine starke Erzeugerbasis. „Unsere Mitgliedsbetriebe zu stärken und zu unterstützen, transparent, sicher und mit Mehrwert, ist daher eine unserer wichtigsten zentralen Aufgaben, sowohl im zurückliegenden Geschäftsjahr als auch mit Blick in die Zukunft“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Landgard eG. Für das laufende Geschäftsjahr 2020 geht die Erzeugergenossenschaft von einer weiteren positiven Entwicklung aus, wie Rehberg erklärt. Zwar betrachte man viele Entwicklungen in der Grünen Branche durchaus mit Sorge, „aber gemeinsam in einer starken Genossenschaft mit und für unsere strategischen Kunden sehen wir uns gut aufgestellt.“

Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 will der Vorstand von Landgard am 12. März in der nächsten regulären Aufsichtsratssitzung vorstellen. Im Juni sollen dann im Rahmen der Vertreterversammlung die endgültigen Zahlen für 2019 präsentiert werden.

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