Grüne Branche

Landgard: neue Konzepte für Obst und Gemüse

Landgard hat auf der Fruit Logistica das Konzept „Frag den Apfel“ vorgestellt. Die für Verbraucher konzipierte mobile Website bietet Informationen rund um verschiedene Apfelsorten – etwa, welche Sorten zum Backen und Kochen geeignet sind. 

Landgard: mobile Apfel-Website

Die mobile Website lässt sich Landgard zufolge per QR-Code auf dem Apfeletikett aufrufen. So können Kunden direkt am POS abrufen, wie die verschiedenen Sorten schmecken, aus welchen Ländern die Äpfel ursprünglich kommen und welcher Apfel für welchen Zweck am besten geeignet ist. Ebenfalls zur Verfügung stehen Rezepte etwa für Apfelkuchen oder Obstsalat.

Diese Infos werden mittels hinterlegten Sprachdateien übermittelt, sodass die Äpfel quasi mit dem Verbraucher „sprechen“. Die mobile Webseite „Frag den Apfel“ will so eine Orientierungshilfe beim Apfelkauf geben.

„Deutschland schmeckt“ soll laut Landgard Absatz fördern

Als weiteres Konzept präsentiert Landgard die Aktion „Deutschland schmeckt“. Die Kampagne will die Wertigkeit von deutschem Obst und Gemüse stärken und den Absatz fördern. Außerdem komme man mit „Deutschland schmeckt“ dem vielfachen Wunsch der Verbraucher nach mehr Informationen zur Herkunft der Lebensmittel entgegen, so Landgard.

Erkennbar sollen die heimischen Erzeugnisse am „Deutschland schmeckt“-Logo auf dem Etikett sowie einem QR-Code sein. Über diesen QR-Code können Landgard zufolge per Smartphone Hintergrundinformationen zur Kampagne aufgerufen werden.

Wie Landgard in diesem Zusammenhang betont, unterstützen Verbraucher mit jedem Kauf von deutschem Obst und Gemüse heimische Erzeuger und leisten so einen Beitrag zur Existenzsicherung insbesondere von Familienbetrieben.

Jährliche Kontrollen der Landgard-Betriebe

Darüber hinaus sei der mit „Deutschland schmeckt“ verbundene Anspruch überprüfbar, da den Angaben zufolge jeder Landgard-Betrieb jährlich durch ein unabhängiges Institut kontrolliert wird. So wird laut Landgard sichergestellt, dass das Obst und Gemüse aus deutschem Anbau stammt und vor Ort geerntet oder verarbeitet wird.

Wie Landgard schreibt, bildet die langjährige, partnerschaftliche Verbindung zu den Erzeugern die Grundlage von „Deutschland schmeckt“. Dadurch werde eine effiziente Vermarktung der heimischen Erzeugnisse sowie eine verlässliche Belieferung der Kunden ermöglicht. (ts)