Grüne Branche

Landgard: Neue Struktur unter neuem Namen

Jetzt ist es amtlich, beschlossen und verkündet: Landgard e.G. ist der offizielle neue Name der größten deutschen Vermarktung im Gartenbau. Die Generalversammlung der Genossenschaft bestätigte damit vergangene Woche in Straelen sowohl die verschiedenen Umstrukturierungen als auch den neuen Namen. Schnittblumen und Topfpflanzen, Obst und Gemüse, Gehölze und Stauden: Unter dem Namen Landgard vereinigen sich nun die Produkte von über 3000 Gartenbaubetrieben in ganz Deutschland. Landgard erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,003 Milliarden Euro und beschäftigte rund 2500 Mitarbeiter. Willi Fitzen, Vorstandssprecher der Landgard, nannte vor der Vollversammlung der neuen Genossenschaft die vorrangige Aufgabe, bei diesem gesamten Wachstumsprozess die Verbindung zu den Mitgliedern zu erhalten. Den größten Bereich bilden Schnittblumen und Topfpflanzen mit 820 Millionen Euro oder vier Fünfteln des Umsatzes. Landgard ist hervorgegangen aus der Fusion der NBV/UGA, dem Centralmarkt Roisdorf-Straelen und einer Reihe von Vermarktern und norddeutschen Erzeugerorganisationen. Ab 1. April 2006 wird es nur noch zwei operative Gesellschaften geben, die jeweils über eigene Tochtergesellschaften verfügen. Dies ist einmal die Landgard Blumen und Pflanzen GmbH mit Sitz in Straelen-Herongen und die Landgard Obst und Gemüse GmbH & Co. KG mit Sitz in Bornheim-Roisdorf. Alle Erzeuger beider Unternehmen sind in der Landgard Genossenschaft zusammengeschlossen.