Grüne Branche

Landgard: Papst würdigt Nachhaltigkeitsstrategie

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Ein Brief vom Heiligen Vater höchstpersönlich flatterte jetzt auf den Tisch des Landgard Vorstandsvorsitzenden Armin Rehberg. Darin übermittelte Papst Franziskus seine Anerkennung für die Nachhaltigkeitsstrategie der Erzeugergenossenschaft.

Das Konzept „Iss So“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Landgard. Foto: Landgard

Post aus dem Vatikan für Landgard

„Im Namen Seiner Heiligkeit danke ich Ihnen für Ihre Wertschätzung und Ihr Engagement zugunsten einer Nachhaltigkeitsstrategie im Bereich der Landwirtschaft. Der Heilige Vater ist für jede Initiative dankbar, die dem Schutz und dem rechten Gebrauch der reichen Gaben dient, die uns Gott in seiner Schöpfung anvertraut hat“, schreibt das Staatssekretariat des Vatikans in dem Brief an Rehberg.

Im Rahmen der unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie setzt sich Landgard nach eigener Aussage in den vier Säulen „Grüne Produkte“, „Klima, Energie und Umwelt“, „Mitarbeiter“ sowie „Gesellschaft“ für nachhaltige Konzepte in der Landwirtschaft und den Anbau von nachhaltigem, frischen Obst- und Gemüse sowie lebenswichtiger Blumen- und Pflanzenartikel ein.

Ziel der Erzeugergenossenschaft sei es dabei, der ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung des Unternehmens über das gesetzlich geforderte Maß hinaus gerecht zu werden.

„Beeindruckende Bestätigung unserer Nachhaltigkeitsbemühungen“

„Die Anerkennung durch den Papst ist eine beeindruckende Bestätigung unserer Nachhaltigkeitsbemühungen“, so Rehberg. Als größte deutsche Erzeugergenossenschaft für Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse trage Landgard eine besondere Verantwortung. „Nachhaltigkeit ist für uns daher Verpflichtung und Herzensangelegenheit gleichermaßen und als solche einfach alternativlos“, sagt Rehberg.

Das Engagement der Erzeugergenossenschaft, die sich seit längerem für eine nachhaltige Verwendung der Produkte ihrer weltweit mehr als 3.300 Mitgliedsbetriebe einsetzt, konnte bereits Erfolge verbuchen. So wurde etwa das Landgard Konzept „Iss So“ für eine  nachhaltige Vermarktung von Obst- und Gemüseprodukten, die beispielsweise durch Hagel oder Unwetter einen äußeren Schaden erlitten haben, aber dennoch qualitativ hochwertig sind – im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2018 zu einem der drei nachhaltigsten Produkte Deutschlands gekürt.

Gewinner beim „Green Product Award 2018“

Zuletzt räumte „Iss So“ beim „Green Product Award 2018“ als Gesamt- und Publikumssieger ab – als einziges Produkt der Grünen Branche konnte sich das Konzept unter den Aspekten Design, Innovation und Nachhaltigkeit hier gegen mehr als 400 Einreichungen aus 25 Ländern durchsetzen.

„Der Gesamtsieg beim ‚Green Product Award 2018‘ zeigt, dass man mit kreativen Ideen rund um grüne Produkte Verbraucher weltweit für das Thema Nachhaltigkeit begeistern kann“, so Rehberg. Neben „Iss So“ war außerdem das von Landgard unterstützte Projekt „Unser Schulgarten“ als Sieger in der Kategorie „Kinder“ beim Green Product Award erfolgreich.

Nachhaltigkeitswochen und neues Siegel

Darüber hinaus zeigte die Erzeugergenossenschaft in diesem Jahr ihr Engagement in puncto Nachhaltigkeit im Rahmen der bundesweiten Landgard Nachhaltigkeitswochen im September unter dem Motto „Handeln statt Reden“ sowie mit der Einführung eines neuen Siegels für zertifizierte nachhaltige Produkte, mit dem Landgard unter anderem einen Beitrag zum Ausbau nachhaltiger Produkte im Handel leistet.

„Nachhaltigkeit ist für uns Überzeugung, es gilt zu handeln und nicht nur zu reden. Nur wenn alle mitmachen und sich mit engagieren, werden wir etwas bewegen können. Wir freuen uns sehr, dass der Papst unsere Bitte um Unterstützung des Landgard Nachhaltigkeitsengagements positiv aufgenommen hat“, so Rehberg.