Grüne Branche

Landgard startet die Nachhaltigkeitswochen 2019

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Am Sonntag startete in Köln die spoga+gafa, im Rahmen derer auch Landgard seine Nachhaltigkeitswochen 2019 ausrief. Laut Firmenmitteilung drehe sich in den Unternehmenseigenen Standorten der Erzeugergenossenschaft und in den Cash & Carry Märkten für mehrere Wochen alles um das Thema Nachhaltigkeit.

Vier Säulen des Nachhaltigkeitsgedanken

Seine Strategie beinhalte demnach die vier Säulen „Grüne Produkte“, „Klima, Energie und Umwelt“, „Mitarbeiter“ sowie „Gesellschaft“. Für den Schutz wichtiger Insekten greifen die Landgard Auszubildenden am Standort Herongen zum Werkzeug und stellen ein großes Insektenhotel her, welches rundum mit insektenfreundlichen Stauden bepflanzt wird. Auf dem Gelände der Zentrale in Straelen-Herongen zieht der neue Landgard Bienenstock in einen umzäunten Bereich an einem Wasserauffangbecken auf dem Firmengelände.

Siegel für nachhaltige Produkte

Für seine angebotenen Produkte führt Landgard das Siegel „zertifiziertes nachhaltiges Produkt“ ein, mit welchem besonders nachhaltig produzierte Waren ausgezeichnet und mit speziellen Aufbauten in den Märkten präsentiert werden. Um eine Auszeichnung mit dem Siegel zu erreichen, muss der jeweilige Artikel einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen, der genauestens überprüft und stetig weiterentwickelt werde erklärt Landgard per Mitteilung. Es werden generell nur Produkte von Betrieben zugelassen, die nach GlobalG.A.P., MPS-ABC oder einem vergleichbaren Standard zertifiziert sind und gemäß den Sozialanforderungen nach GRASP, MPS-SQ oder vergleichbaren Standards arbeiten.

Umfangreiche Kriterien für Siegelvergabe

Um das neue Nachhaltigkeits-Siegel von Landgard verliehen zu bekommen, muss sich das jeweilige Produkt in einem der folgenden Zusatzbereiche durch besonders hohe Nachhaltigkeit auszeichnen: schonende Ressourcen-Nutzung im Hinblick auf Substrat, Energie, Wasser oder Pflanzenschutz, Förderung der Biodiversität, nachhaltigere Verpackung, zusätzliche Zertifizierung oder Einsatz für soziale Gerechtigkeit, der weit über das gesetzliche Mindestmaß hinausgeht.

„Schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen“

„Frische und hochwertige Blumen und Pflanzen sowie vielfältiges und gesundes Obst und Gemüse sind die Grundlage des Erfolges von Landgard, das Fundament für eine erfolgreiche vermarktende Erzeugergenossenschaft und von Natur aus nachhaltig. Damit sich die Kunden auch zukünftig auf die Qualität und Frische der von Landgard vermarkteten Produkte verlassen können, braucht es eine intakte Umwelt im Gleichgewicht – heute, morgen und für die nächsten Generationen. Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und Verantwortung für Natur und Gesellschaft sind daher integraler Bestandteil des Landgard Wertesystems. Im Rahmen einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie konzentriert sich Landgard dabei gezielt auf Projekte, die einen umwelt- und gesellschaftsrelevanten Mehrwert bringen und damit weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen“, sagt Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG.