Grüne Branche

Landgard verstärkt Rückstandsanalytik

Landgard hat mit der Vorerntebeprobung und anschließender Erntefreigabe für einzelne Obst- und Gemüsekulturen begonnen.

Durch verschiedene Medienberichte seien die Verbraucher im Hinblick auf Rückstände in Obst und Gemüse stark verunsichert worden – zuletzt im Jahr 2006 durch die Greenpeace-Veröffentlichungen im Zusammenhang mit Kirschen, Johannisbeeren und Stachelbeeren. Die gesundheitliche Bewertung der durch Greenpeace analysierten Wirkstoffe deckte sich in vielen Fällen nicht mit den Bewertungen des Bundesamtes für gesundheitlichen Verbraucherschutz. Dennoch nahmen einzelne Kunden im Lebensmitteleinzelhandel diese Früchte zeitweise komplett aus ihrem Angebot. Und dies, obgleich Landgard-Erzeuger durch die Berichte von Greenpeace gar nicht direkt betroffen waren, sagt Landgard. Eine solche Entwicklung sei aus Sicht der Erzeuger und Vermarkter sehr unangenehm. Es sei deshalb die Pflicht eines Vermarkters wie Landgard Obst & Gemüse, dem Handel Informationen an die Hand zu geben, damit er im Wiederholungsfall beim Auftreten von Berichten über Rückstandsüberschreitungen nicht mehr die Ware von allen Anbietern aus seinen Märkten verbannen muss. Landgard Obst & Gemüse wird deshalb im Jahr 2007 seine Rückstandsanalytik nochmals ausweiten.