Grüne Branche

Landgard-Vertrieb: Von der Region zentral gesteuert ins Ausland

Mehr Exporte und ein zentral regionales Vertriebskonzept will die Landgard jetzt umsetzen. Robert Kleinschnitker, seit einem halben Jahr Geschäftsführer der Landgard Blumen und Pfanzen, erläuterte das angestrebte Vertriebskonzept. Wichtig ist dies vor allem für die Zielgruppe organisierter Handel, nämlich Baumarktbetreiber, Einkaufs-Kooperationen und Lebensmittel-Einzelhandel außer Discounter. Und diese sowohl national wie auch international. In dieser Zielgruppe herrscht ein starker Wettbewerb und Preiskampf, der die Beteiligten zu starker Veränderungen zwingt. Beispiele nannte Kleinschnitker mit der Expansion in die osteuropäischen Länder wie bei Obi, Praktiker oder Hornbach. Andere Wege seien: Wachstum durch Fusionen wie bei Edeka mit Spar, Bildung von Einkaufsallianzen wie bei Max Bahr und Hellweg oder die Wertschöpfung durch Bündelung wie bei Edeka Blumenkontor. Darauf müsse die Landgard flexibel reagieren und ihre Vertriebsaktivitäten ebenfalls bündeln. Das bedeute, die Kundenverantwortung soll demnächst in einer Person liegen, die zusammen mit dem Team maßgeschneiderte Strategien für die einzelnen Kunden erarbeitet. Das bedeutet auch, die Einbindung der regionalen Produzenten und kurze Wege zum Kunden zu gewährleisten, die schnelle Belieferung gerade in der Saison. Möglich mache dies eine ständige Verfügbarkeit am Markt und eine Entlastung der zentralen Logistik duch regionale Konzepte.