Grüne Branche

Landschaftsgärtner: neuer EU-Referent in Brüssel

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Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) will seine Lobbyarbeit in Brüssel verstärken. Dazu wurde die neugeschaffene Stelle des EU-Referenten mit Thomas Krämer besetzt. Der diplomierte Wirtschaftsjurist gilt laut BGL als Kenner der Brüsseler Politikszene und soll Interessen der deutschen Landschaftsgärtner auf Europaebene vertreten.

Europapolitische Themen mit Branchenrelevanz

Wie der BGL mitteilt, wird sich Krämer insbesondere um die inhaltliche und kommunikative Betreuung von europapolitischen Themen mit Relevanz für den GaLaBau, die Vertretung der politischen und branchenspezifischen Interessen des BGL gegenüber den europäischen Institutionen, die Vorbereitung von politischen Terminen und Gesprächen sowie die regelmäßige Berichterstattung zu den Schwerpunktthemen und die Vorbereitung von Positionspapieren oder Stellungnahmen kümmern.

Der 35-Jährige wird direkt an die BGL-Hauptgeschäftsführerin Ursula Heinen-Esser berichten. Darüber hinaus zählt die intensivere Verzahnung der Zusammenarbeit mit der Europäischen Vereinigung des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus (ELCA) auf europäischer Ebene auf der Aufgabenliste des neuen EU-Referenten.

Karrierestationen des neuen EU-Referenten

Krämer hat laut BGL Wirtschaftsrecht an der Universität Siegen sowie Europarecht am Europakolleg in Brügge jeweils mit Abschluss studiert. Zusätzlich hat er unlängst an der Universität Münster den Master of Business Administration (MBA) erworben. Vor seiner Tätigkeit beim BGL war der aus Koblenz stammende Diplom-Wirtschaftsjurist unter anderem als Referent für das Parlamentsbüro von Dr. Anja Weisgerber, MdB für Themen aus den Ausschüssen für Umwelt und Binnenmarkt verantwortlich.