Grüne Branche

Landtagsabgeordnete Eva Goldbach im Politikerpraktikum

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Unterwegs in der Grünen Branche: Landtagsabgeordnete Eva Goldbach schaute als „Praktikantin” bei Reuter Garten- und Landschaftsbau in Niederkleen vorbei. Als gelernte Landschaftsgärtnerin konnte sie auf einer Baustelle vor Ort umgehend ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Unter fachmännischer Anleitung von Vorarbeiter Ersin Aygün half Eva Goldbach bei der Gestaltung einer Baustelle in Lollar mit. Foto: FGL

Von der Politikerin zur GaLaBau-Praktikantin

Die Branche aus nächster Nähe kennenlernen – mit diesem Gedanken startete die Landtagsabgeordnete Eva Goldbach am 2. August in ihr Politikerpraktikum bei Firma Reuter Garten- und Landschaftsbau in Niederkleen.

Im Betrieb von Tim Reuter erhielt sie einen Tag lang Einblicke in den Garten- und Landschaftsbau aus nächster Nähe. So sollte es natürlich nicht an praktischen Erfahrungen im Rahmen des vom Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen (FGL) organisierten Politikerpraktikums mangeln.

Eva Goldbach: im Austausch über die Branche

Mit Geschäftsführer Tim Reuter, Bauleiter Simon Zelmayer und Witold Smolinski vom Fachverband tauschte sich Goldbach zunächst über die aktuelle Lage der Branche sowie über die Positionen der Landschaftsgärtner zur bevorstehenden Bundestagswahl am 24. September aus. Im Zentrum der Unterhaltung standen dabei die Themen Bürokratie, Maut für Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen sowie flexible Arbeitsbedingungen. 

„Wir arbeiten in einer aufstrebenden und wachsenden Branche, dennoch wird unser Arbeitsalltag oft durch zu viel Bürokratieaufwand behindert. Dies macht sich vor allem bemerkbar wenn Zeitdruck bei Projekten herrscht“, so Tim Reuter. „Daher ist es so wichtig für uns, wenn unsere Meinung auf Gehör stößt“, ergänzt Zelmayer.

Von der Bundestagswahl zum Baustellenbetrieb

Anschließend ging es direkt in die Praxis über, auf eine Baustelle der Firma Reuter in Lollar. Auf dem neu gestalteten Gelände mit vier energieeffizienten Häusern, die in nachhaltiger und ökologischer Holzbauweise (CLT) errichtet wurden, hilft die Firma Reuter bei der Gestaltung der Außenanlage. Für die neuen Wohnungen sollen Parkplätze, Rasen- und Pflanzflächen errichtet werden.

Dabei profitierte Eva Goldbach von ihren Vorerfahrungen, die sie im Rahmen einer Lehre als Landschaftsgärtnerin vor ihrem Studium gesammelt hat. Auf der Baustelle wies sie Vorarbeiter Ersin Aygün der Firma Reuter in die Maschinenbedienung eines Baggers sowie einer Rüttelplatte ein. Dabei bewies Goldbach, dass sie in Sachen Landschaftsbauarbeiten seit ihrer Ausbildung nichts verlernt hat.