Grüne Branche

LEH hebt Blumen- und Pflanzenverkauf auf Fachniveau

Immer häufiger treffen Kunden im Eingang des Supermarktes auf Blumen und Pflanzen. Floristik ist im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) auf dem Vormarsch. Während es beim Discounter die abgepackten Bunde an der Kasse sind, legt der gehobene Lebensmitteleinzelhandel Wert auf Handwerk, Bedienung und Service. 

Ihm liegen Blumen am Herzen: Konrad Kreuzberg betreibt drei Edeka-Märkte und beschäftigt fünf Floristinnen. Foto: Verena Groß

Die einen stellen eigenes floristisches Fachpersonal an, die anderen gehen eine Symbiose mit Blumen-Fachgeschäften ein, von der beide Seite profitieren. Durch die hohe Kundenfrequenz lassen sich floristische Sträuße und hochwertige Topfpflanzen im LEH besser verkaufen.

LEH profitiert vom Image-Gewinn

Der LEH profitiert vom Image-Gewinn durch ein emotionales Produkt. Die Blumenabteilungen im LEH werden immer professioneller und sind teilweise von einem Fachgeschäft nicht mehr zu unterscheiden. Erste LEH-Filialen bilden sogar selbst Floristen aus. (vag)

In unserem „Brennpunkt“ im aktuellen TASPO GartenMarkt stellen wir vier Beispiele aus der Praxis vor – vom Blumen-Fachgeschäft im Lebensmittelmarkt über den Rewe-Markt mit eigener Floristik-Abteilung bis zum Fachgeschäft, das mit Edeka kooperiert. Wie die Umsetzung dieser Kooperationen konkret aussieht und welche Erfahrungen bislang gemacht wurden, lesen Sie im aktuellen TASPO GartenMarkt, der am 6. Februar zusammen mit der TASPO 6/2015 erschienen ist.