Grüne Branche

Leo Skrzynski-Fox ist tot

Leo Skrzynski-Fox verstarb am 28. September im Alter von 80 Jahren. Er war Inhaber einer Friedhofsgärtnerei am Bergedorfer Friedhof. Als Umweltbeauftragter gehörte er über zehn Jahre dem Vorstand der Landesfachgruppe Friedhofsgärtner im Gartenbauverband Nord an.

Mit dem offiziellen „Verbot von Kunststoffen auf norddeutschen Friedhöfen zum 1. Juli 1988“ endete sein jahrelanges Engagement, auf die Verwendung von Plastik auf Friedhöfen zu verzichten.

Dank seiner unermüdlichen Aufklärung haben Deutschlands Friedhofsgärtner den Wechsel hin zu umweltfreundlichen Materialien – insbesondere in der Kranzbinderei – ohne große finanzielle Belastungen geschafft.

Skrzynski-Fox klärte als Umweltbeauftragter der Friedhofsgärtner bundesweit mit einer von ihm selbst gestalteten Sonderschau zu diesem Thema auf. Seine Kreativität und sein künstlerisches Geschick nutzte Skrzynski-Fox, geborener Hamburger, auch als „Botschafter“ für das Hamburger Gartenbaugebiet und besonders für „seine“ Vierlande.

So werben die nach eigenen Entwürfen hergestellten Vierländer Trachtenpaare aus Porzellan für die Region als „Blumenursprungsland“. Er gilt als einer der Väter des in den Vierlanden jährlich stattfindenden Erdbeerfestes.