Grüne Branche

LWG Veitshöchheim: Modernisierung schreitet voran

, erstellt von

Zwei Jahre hat die Umstrukturierung der Landesversuchsanstalt Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim (LWG) gedauert. Auch die Modernisierung schreitet voran. In den nächsten Jahren entstehen dort hochmoderne Gebäude für eine Investitionssumme von fünf Millionen Euro.

Fünf Millionen Euro investiert der Freistaat Bayern in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes und einer Maschinenhalle am Versuchsbetrieb ´Stutel´ (Thüngersheim). In den letzten Jahren wurde das „grüne Kompetenzzentrum für Forschung und Bildung“ beispielsweise mit dem Neubau des Zierpflanzenbaus und der Analytik zukunftsfähig gemacht. Foto: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Veitshöchheim

Veitshöchheim: Namensänderungen für LWG-Abteilungen

Die wesentlichen Änderungen finden sich in der neuen Namensgebung der LWG-Fachabteilungen wieder. Die Abteilung Weinbau wurde zum Institut für Weinbau und Oneologie (IWO). Institut für Erwerbs- und Freizeitgartenbau heißt nun die Abteilung Gartenbau, während das Institut für Stadtgrün früher als Institut für Stadtgrün bekannt war.

Um der besonderen Bedeutung der Bienen für die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen gerecht zu werden, wurde aus dem Fachzentrum Bienen das Institut für Bienenkunde und Imkerei (IBI). Die Fachzentren Recht und Service (FRS), Bildung (FZB) und Analytik (FZA) vervollständigen schließlich den neuen Organisationsplan der Bayerischen Landesanstalt.

„Mit der Neuorganisation der Bayerischen Landesanstalt in Veitshöchheim, die besonders durch die Bildung von Instituten auf den ersten Blick deutlich wird, soll genau diese interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter gestärkt und ausgebaut werden“, sagt Präsident der LWG Dr. Hermann Kolesch.

Bauliche Rahmenbedingungen für die Modernisierung der LWG

„Um den künftigen Herausforderungen schon jetzt auf Augenhöhe begegnen zu können, bedarf es nicht nur qualifizierter und motivierter Mitarbeiter, sondern auch zeitgemäßer baulicher Rahmenbedingungen“, so Kolesch weiter.

Fünf Millionen Euro investiert die Landesanstalt in den nächsten Jahren in moderne Wirtschafts- und Bürogebäude sowie eine Maschinen- und Gerätehalle. „Mit der Modernisierung unseres Versuchsbetriebes für Baumschulen und den Obstbau unterstützt der Freistaat Bayern auch weiterhin unser grünes Kompetenzzentrum für Forschung und Bildung“, freut sich Dr. Hermann Kolesch. Doch diese Investitionen werden nicht die letzten sein: So wirft schon jetzt der Neubau für das Institut für Bienenkunde und Imkerei seine Schatten voraus.