Grüne Branche

Max Bahr: Insolvenzverfahren soll kurzfristig beantragt werden

Die Geschäftsführer der operativen Gesellschaften des Praktiker Konzerns, die in Deutschland die Max-Bahr-Märkte betreiben (Max-Bahr-Gesellschaften), haben den Vorstand der Praktiker AG über den Wegfall der positiven Fortführungsprognose für die Max-Bahr-Gesellschaften informiert, nachdem ein Warenkreditversicherer die zugesagte Besicherung von Lieferanten, die mit den Max-Bahr-Gesellschaften in Geschäftsbeziehung stehen, nicht aufrecht erhalten hat. Dies teilt die Praktiker AG am Donnerstag abend mit. 

Werkfoto

Eine zuverlässige Warenversorgung der Max-Bahr-Märkte sei damit nicht mehr gewährleistet. Die Geschäftsführer der Max-Bahr-Gesellschaften würden daher kurzfristig beim zuständigen Amtsgericht Hamburg die Eröffnung von Insolvenzverfahren wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit beantragen.

Den Angaben zufolge ist derzeit beabsichtigt, ein Insolvenzplanverfahren durchzuführen. Von den Insolvenzverfahren betroffen sind laut Praktiker AG die folgenden Gesellschaften des Praktiker Konzerns: Baumarkt Max Bahr Geschäftsführungs GmbH, Baumarkt Max Bahr GmbH & Co. KG, Baumarkt Max Bahr Warenhandels GmbH, Baumarkt MB Vertriebs GmbH. Das internationale Geschäft des Praktiker Konzerns bleibe von den Insolvenzverfahren hingegen unberührt. (ts)