Grüne Branche

Mehr Unterstützung beim Pflanzenschutz gefordert

Das Jahresgespräch des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. mit der zuständigen Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume (MLUR) des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Juliane Rumpf, stand im Zeichen des Pflanzenschutzes. Im Gartenbauzentrum (GBZ) der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein wurde das Problem der Bodenmüdigkeit (Anbauproblematik bei Rosacaen) sowie die aktuelle Zulassungs- und Genehmigungssituation von Basamid Granulat erörtert.

Dr. Andreas Wrede, Versuchsleiter GBZ, zeigte einige Versuchsflächen zur Untersuchung von Bodenmüdigkeit. (Foto: BdB LV SH)

Axel Huckfeldt, kommissarischer Vorsitzender des Baumschul-Landesverbandes, fand klare Worte: „Wir wissen nicht, ob wir noch einmal eine Genehmigung für Basamid bekommen werden – dies stellt die Produktion vieler Kulturen infrage.“

Nach der Besichtigung der Versuchsflächen im GBZ zur Bodenmüdigkeit erhielt die Ministerin Einblick in die betriebliche Dimension beim Besuch der Hermann Cordes Baumschulen in Holm. Betriebsinhaber John-Hermann Cordes erläuterte seine Erfahrungen im Gespräch mit der Politik und den zuständigen Behörden. „Wir brauchen jetzt auch die Unterstützung der Bundesländer. Bitte helfen Sie mit, dass das neue Pflanzenschutzrecht für uns gestaltbar bleibt!“, so sein Appell an die Ministerin. Diese zeigte Verständnis und bot Unterstützung im Dialog mit den zuständigen Stellen auf Bundesebene an.

Weitere Themen waren der Beteiligungswettbewerb zur Landesgartenschau 2016 sowie das Projekt Kulturlandschaften auf der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013), bei dem die Baumschuler das Regionalmanagement für die Präsentation des „Pinneberger Baumschullandes“ gefördert bekommen.