Grüne Branche

Methode zur Wertermittlung von Dauergrabpflegeverträgen

Dauergrabpflegeverträge sind wertvolle Produkte. Doch Faustzahlen können dabei ein falsches Bild ergeben. Jürgen Forster stellt eine Berechnungsmethode vor, die einen nachvollziehbaren Wert liefert. Dieser kann als Basis für Vertragsverhandlungen oder Vermögensübersichten dienen.

Dauergrabpflegeverträge sind für viele Friedhofsgärtnereien eine wichtige Geschäftsgrundlage. Foto: BdF, Bonn.

Dauergrabpflegeverträge sind die Grundlage des Geschäftsmodells vieler Friedhofsgärtnereien in Deutschland. Dauergrabpflege ist ein Dienstleistungsangebot für die langjährige Betreuung von Grabstellen durch Gärtnereien unter Mitwirkung einer Treuhandstelle oder Genossenschaft. Die Fachbetriebe sind bundesweit in 24 Treuhandstellen oder Genossenschaften (Dauergrabpflege-Einrichtungen) zusammengeschlossen, die unter anderem die fachgerechte Ausführung der Grabpflege kontrollieren.

Nach dem Abschluss eines Dauergrabpflegevertrages zahlt der Auftraggeber eine Summe auf ein Treuhandkonto ein und dafür erhält er die vertraglich vereinbarte Leistung, dass die Grabstelle für eine festgelegte Zeit gepflegt wird. Die Pflegekosten richten sich nach der Laufzeit des Vertrages und dem vertraglich vereinbarten Leistungsumfang. Für Dauergrabpflegeverträge gilt eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren. Die maximal mögliche Laufzeit ist nicht begrenzt und kann bis Ende des Nutzungsrechts für die Grabstelle erfolgen.

Die Dauergrabpflegeverträge, die ein Friedhofsgärtner abgeschlossen hat, stellen einen erheblichen Wert dar. Mehr dazu in der Oktober-Ausgabe der Friedhofskultur ab Seite 14 oder unter www.gub.biz.

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