Grüne Branche

Micro-Greens: „Gemüse-Konfetti“ aus Israel

Unter dem Namen „2BFresh“ bringt das israelische Züchtungsunternehmen Teshuva Agricultural Projects (TAP) eine neue Salat- und Kräutermarke heraus. Zur Angebotspalette gehören auch sogenannte Micro-Greens: kleine Blättchen mit intensivem Geschmack. 

Klein, aber fein: Micro-Greens sollen Salate, Suppen und andere Speisen farblich und geschmacklich aufpeppen. Werkfoto

Für die Mikroblätter verwendet TAP die Blättchen von Amaranth, Fenchel, Koriander, Senf, Rettich und Zuckerrüben, die bereits nach wenigen Wochen geerntet werden können. Anders als Sprossen, wird das „Gemüse-Konfetti“ jedoch nicht in Wasser herangezogen, sondern in Erde oder einen Ersatzboden gepflanzt. Micro-Greens sollen den Angaben zufolge aufgrund der guten Lichtzufuhr sowie ausreichender Belüftung und Feuchtigkeit weniger anfällig sein für pathogene Bakterien.

Kleiner und zarter als Babysalate, aber robuster und geschmacksintensiver als Sprossen seien die Micro-Greens. Laut TAP halten sie sich im Gemüseregal lange frisch und behalten ihre natürlich intensive Färbung. Zudem sollen die kleinen Blättchen wichtige Nährstoffe enthalten und die Abwehrkräfte stärken. Micro-Greens können etwa für Salate, Hauptspeisen oder Suppen verwendet werden. (ts)