Grüne Branche

Mit breitem Sortiment und viel Export: Ulinscy

Ziergehölzproduktion in Polen
Die polnische Baumschulbranche ist in erheblichem Maße exportorientiert: 20 Prozent der Gehölze gehen ins Ausland. Einer der größeren Produktionsbetriebe für Ziergehölze in Polen ist die Baumschule Ulinscy in Konstancin Jeziorna nahe Warschau. Hier beläuft sich der Export in die verschiedenen Länder auf insgesamt 70 Prozent.

Auf einer Gesamtfläche von über 55 Hektar produziert die Baumschule ein breites Sortiment an Ziergehölzen, auf 35 Hektar in Containern und über 20 Hektar im Freiland, in vielen Größen und Formen. Kultiviert wird hier ein breites Sortiment an Ziersträuchern, Koniferen, Klein- und Alleebäumen, Kletterpflanzen, Obstgehölzen, Moorbeetpflanzen sowie Stauden und Ziergräsern.

Zwei Standorte
Entstanden ist die Baumschule 1980 zunächst am Standort Konstancin Jeziorna der Nähe von Warschau. Im Jahr 2000 kam ein zweiter Standort in der Nähe von Kozery Grodzisk Mazowiecki hinzu.

In Kultur hat die Baumschule ein breites Sortiment an gängigen Ziergehölzen und legt Wert auf Qualität, Produktvielfalt und Homogenität auch der großen Chargen. Vieles wird im 2-, 3-, 5- und 10-Liter-Container angeboten. Doch auch Alleebäume bis 3,5 Meter hoch im Container oder Koniferen bis 4,5 Meter, auch mit Wurzelballen, sind im Programm, denn der Kundenstamm ist vielfältig: Er reicht von Landschaftsarchitekten, GaLaBau-Betrieben und Kommunen über Großhändler bis zu Gartencentern, Discountern und Baumärkten.

Rund 70 Prozent Export
Die Gehölze und Stauden werden für Hausgärten, Stadtbegrünung, Straßenbegleitgrün und Parkanlagen verwendet. Aufgrund der reichen Auswahl sitzen die Kunden nicht nur in Polen, sondern zu 70 Prozent in verschiedenen Teilen Osteuropas, in Russland, Litauen, Lettland, der Ukraine, Kasachstan, Usbekistan, Moldawien, Rumänien und den Kurilen-Inseln, außerdem in Dänemark, Schweden, Finnland, Deutschland und Ungarn sowie der Türkei. Dorthin werden beispielsweise Berberis geliefert.

Das meiste kann die Baumschule selber vermehren, ein Teil kommt als Jungpflanzen aus den Niederlanden, Deutschland oder Tschechien.
Gabriele Friedrich, Köln


Lesen Sie das ganze Portrait in Ausgabe 08/2016 Deutsche Baumschule.