Grüne Branche

Mit dem richtigen Mix zu weniger Unkraut auf Gehwegen

Jede Methode zur Unkrautbekämpfung auf Gehwegen, ob chemisch, thermisch oder mechanisch, hat ihre Vor- und Nachteile, eine Empfehlung wird deshalb in Richtung Methodenmix gehen. Diese Zwischenbilanz aus Versuchen zum Thema zog Dr. Arnd Verschwele von Institut für Unkrautforschung der Biologischen Bundesanstalt bei einem Besichtigungstermin in Braunschweig. In den weiteren Versuchen geht es laut Verschwele nun darum, Empfehlungen für den richtigen Mix zu finden.

Bei einem Ortstermin gab es auf dem etwas abgelegenen Gehweg zwischen Flughafen und Autobahn in Braunschweig noch die Ergebnisse der unterschiedlichen Behandlungen aus dem Vorjahr zu sehen. Ausserdem diente der Ortstermin dazu, über die Tagespresse auf die an insgesamt drei Standorten in der Region durchgeführten Versuche hinzuweisen. Ziel war aber auch, auf die Anwohner einzuwirken, damit sie das Unkraut auf den unbehandelten Versuchs- und Beobachtungsflächen tolerieren und nicht selbst Hand anzulegen.

Die 2005 durchgeführten und auch für 2006 geplanten Versuche sind Teil des CleanRegion-Projektes, an dem sich 22 meist kommunale Institutionen aus sieben nordeuropäischen Ländern beteiligen. Aus Deutschland sind dies die Biologische Bundesanstalt und der Fachbereich Stadtgrün der Stadt Braunschweig. Beteiligte Länder sind neben Deutschland beispielsweise Dänemark, die Niederlande oder Finnland. Das Projekt wird von der EU über den Topf Interreg gefördert, die EU übernimmt laut Verschwele dabei von den hier anfallenden Projektkosten von rund 1300 000 Euro die Hälfte, der Rest sind Eigenleistungen der beteiligten Einrichtungen.

Die Ergebnisse im Einzelnen lesen Sie in TASPO 21/06.