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Mit System: Akkuwechsel leicht gemacht?

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Akkugeräte sind weiterhin auf dem deutschen Markt auf dem Vormarsch. Doch etliche Nutzer geraten – speziell bei stark mobilen Anwendungen – im wahrsten Sinne des Wortes schnell an ihre Energiereserven. Eine Lösung ist natürlich immer, einen Wechselakku mitzunehmen. Ein durchaus interessanter, anderer Ansatz ist ein Wechselakkusystem, bei dem die Mitarbeiter zu jeder Zeit an entsprechenden Stationen den leeren Akku gegen einen vollen tauschen können. 

Fachgerecht gewartete und geladene Akkus rund um die Uhr: Einige Firmen wie beispielsweise Köppl nutzen das Angebot für ihre Maschinen. Foto: GreenPack mobile energy solutions

Ausgelaugte Akkus einfach gegen frisch geladene tauschen

GreenPack hat genau dieses System auf den Markt gebracht. 2017 legte das Berliner Start-up los und schob die neue Geschäftsidee an. Die Grundüberlegung, auf der dieses System beruht, ist einfach dargestellt. Man entwickelt einen standardisierten modularen Wechselakku, der für verschiedene robuste, industrietaugliche Anwendungen infrage kommt. Und dann der Clou: Man bietet öffentliche Wechsel-/Ladestationen an, in denen die ausgelaugten Akkus einfach gegen frisch geladene gewechselt werden können.

Einer der Vorteile des Systems ist, dass eigentlich keine eigene Ladeinfrastruktur benötigt wird und jederzeit – das heißt sieben Tage die Woche 24 Stunden lang – fachgerecht gewartete sowie geladene Akkus zur Verfügung stehen.

Kosten sparen beim Akkuwechsel durch Mietmodell

Ein weiterer Vorteil ist die Kostenersparnis. Ein Zusatzakku kann, je nach Größe und Leistungsfähigkeit, schnell mal um 1.000 Euro kosten. Hier greift das System mit einem Mietmodell dem Kunden unter die Arme. Ähnlich wie bei einer Autovermietung kann er aus verschiedenen Mietmodellen wählen, wobei die Anzahl der Ladezyklen ausschlaggebend ist. „Überzieht“ er diesen Vertrag, fallen natürlich Zusatzkosten an. Alles in allem sind aber die Mietkosten, die bei monatlich 30 Euro starten, überschaubar, denn man spart eine größere Anfangsinvestition und die monatlichen Kosten lassen sich gut kalkulieren.

GreenPack ist mittlerweile nicht nur mit mehreren Anbietern aus den Bereichen Transporträder, Lastenfahrräder und Elektromotorroller verbandelt, sondern ebenfalls mit Maschinenbauern mit Lösungen für den GaLaBau. Einmal ist dies die Köppl GmbH und zum anderen Michaelis Maschinenbau. Bei Köppl kommen die GreenPack Akkus auf der Compact Easy E-Drive zum Einsatz und wurden 2017 mit einer Silbermedaille auf der demopark gekürt, und bei Michaelis auf der handgeführten Wildkrautbürste KM A 10, die im vergangenen Jahr auf der demopark ihre Premiere feierte.

Energy Box: mobile „Steckdose“ mit GreenPack Akkus

Ein weiteres interessantes Feld tut sich mit der Energy Box auf. Sie funktioniert, betrieben mit den GreenPack Akkus, quasi wie eine mobile „Steckdose“ und sichert auch dort die Stromversorgung ab, wo man keinen stationären Anschluss, geschweige denn eine Ladestation zur Verfügung hat. Sie eignet sich dank einer 230 V Steckdose für alles – vom Akkuschrauber bis hin zum Handy.

Mehr zum Wechselakkusystem von GreenPack, den technischen Dimensionen und möglichen „Haken“ des Systems lesen Sie in TASPO GARTEN-DESIGN 8/2019, die in unserem Online-Shop erhältlich ist.