Grüne Branche

Mitglieder-Antrag auf Energiekostenzuschlag

Einen Energiekostenzuschlag von 2,5 Prozent auf den Warenwert zu erheben, haben einige Vertreter und Mitglieder von Landgard in einem eigenen Antrag zur Vertreterversammlung des Vermarkters in Geldern gefordert. Der Zuschlag sollte direkt und ohne Abzüge an die Gärtner weitergegeben werden.

Dieser Zuschlag sollte gesondert auf der Rechnung des Kunden aufgeführt werden, ähnlich dem Verkaufsaufschlag, schlugen sie in ihrem Antrag vor. Notwendig werde ein solcher zusätzlicher Aufpreis durch die drastisch gestiegenen Kosten der Pflanzenproduktion und Vermarktung, die individuell jeder einzelne wegen des Wettbewerbsdrucks nicht realisieren könne. Vorstandsvorsitzender Willi Fitzen verlas den Antrag und stellte ihn zur Diskussion. Er unterstrich sein Verständnis für die prekäre Lage der Betriebe und ihre Existenzsorgen. Eine Abstimmung über diesen Vorschlag sei in dieser Veranstaltung nicht möglich, versprach aber, in den zuständigen Gremien darüber zu diskutieren. Auch die Vertreterversammlung in Geldern zeigte sich wenig interessiert an einem generellen Energiekostenzuschlag. Er sei ohnehin nur an der Uhr und in den Abholmärkten umzusetzen, nicht aber im Kommissionsgeschäft, tatsächlich durch den Druck des Wettbewerbes aber nicht durchsetzbar. Weder der Handel noch der Verbraucher sei derzeit bereit, höhere Preise zu bezahlen, so der Tenor. Auch ein weiterer Vorschlag, das Verpackungskonzept der Landgard erneut auf den Prüfstand zu stellen, fand keine Unterstützung.