Modiform setzt komplett auf Kreislaufwirtschaft

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Bei Modiform werden zukünftig nur noch runde, zu 100 Prozent recycelte Töpfe verkauft. Foto: Screenshot

Das Thema Recycling und Kreislaufwirtschaft hat auch in der Grünen Branche einen immer größeren Stellenwert. Der Hersteller von Pflanztöpfen, Trays und sonstigem Zubehör aus Polypropylen setzt fortan bei seinen Tiefziehbehältern auf einen hundertprozentigen Materialkreislauf.  

Closed Loop Commitment bei Modiform

Kunststoffe sind aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken, auch wenn diese für die Umwelt teils fatale Folgen haben können. Im Gartenbau kommen Kunststoffe vor allem beim Transport von Pflanzen und bei den Pflanztöpfen vor. Bei Modiform hat man in diesem Zusammenhang sein firmeninternes Closed Loop Commitment ins Leben gerufen und sich damit der Kreislaufwirtschaft verschrieben. Von der Gesellschaft ausgesonderte Materialien werden gesammelt und dem Materialkreislauf zugefügt, so dass daraus neue Produkte entstehen können, die, nachdem sie selbst ausgedient haben, wieder dem Kreislauf zugeführt werden können. Laut eigener Aussage ziele das Closed Loop Commitment auf maximale Schonung von Ressourcen ab.

Unternehmen stellt Verkauf von bestimmten Tiefziehbechern ein

Wie Modiform jetzt bekannt gab, wird das Unternehmen den Verkauf von nicht kreisförmigen Tiefziehbechern ein und schließt damit den Materialkreislauf von Polypropylen (PP). Die erneuerte Produktpalette des Unternehmens bestehe damit ausschließlich aus runden Bechern, die recycelbar sind. So bleiben die Materialien in der Rohstoffkette und gehen nicht verloren. Diese thermogeformten Töpfe können nach dem Gebrauch über den Hausmüll entsorgt werden. Sie sind mit dem unabhängigen Qualitätszeichen Cyclos-Zertifikat ausgezeichnet, das angibt, dass ein Produkt alle Anforderungen für das Recycling erfülle. Mit seinen Produktsortimenten Recycled and Recyclable (R&R) und Post-Consumer Recycled (PCR) will Modiform Gärtnern und Einzelhändlern, sowie Verbrauchern die Gewissheit geben, dass die Töpfe ordnungsgemäß wiederverarbeitet werden, wenn sie über den Hausmüll entsorgt werden.

Zusammenarbeit mit gesamter Lieferkette

Neben der eigenen Produktion will sich das Familienunternehmen auch darüber hinaus für die Kreislaufwirtschaft engagieren und hat die Ambition, mit der gesamten Lieferkette zusammenzuarbeiten. „Deshalb war es für uns sehr sinnvoll, die Entscheidung zu treffen, nur noch runde Töpfe zu verkaufen. Dies ist ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft“, erklärt John van der Maarel, Verkaufsdirektor bei Modiform.

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