Grüne Branche

Muttertag belebt das Blumengeschäft

Nachdem die grüne Branche in diesem Frühjahr mit der lang anhaltenden Kälte zu kämpfen hatte, wurde zum gestrigen Muttertag eine zusätzliche Marktbelebung erwartet, teilt die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) mit. 

So ging die AMI für die vergangene 19. Kalenderwoche von einem regen Absatz von Schnittblumen und blühenden Topfpflanzen zum diesjährigen Muttertag aus. Der Brückentag direkt vor dem Muttertagswochenende besaß laut Information zusätzliches Potenzial für einen regen Absatz von Schnittblumen und blühenden Topfpflanzen als Geschenk.

In den vergangenen Jahren verdoppelte sich der Umsatz in den klassischen Einkaufsstätten des Fachhandels in der Muttertagswoche. Der Umsatzschwerpunkt lag auf dem Samstag vor Muttertag. Während für Schnittblumensträuße im vergangenen Jahr in der Muttertagswoche nach Schätzungen der AMI mehr als 120 Millionen Euro ausgegeben wurden, überstiegen die Ausgaben für blühende Zimmerpflanzen die 50 Miliionen Euro knapp.

Vor allem Schnittblumen in gemischten und/oder aufbereiteten Sträußen wurden verschenkt. Der Trend zu langlebigeren, meist dekorierten blühenden Zierpflanzen zu greifen, scheint aber weiterhin ungebrochen, wobei sich das Verhältnis laut AMI stabil zeige. (ts)