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Muttertag: Floristen mit guten Umsätzen

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Überwiegend gute Umsätze hat der diesjährige Muttertag den deutschen Floristen beschert. Das hat eine bundesweite, nicht repräsentative Umfrage unter den Mitgliedsbetrieben des Fachverbands Deutscher Floristen (FDF) ergeben. Lediglich ein Prozent der Befragten hat demnach weniger Umsatz als zum Muttertag 2015 gemacht.

Floristen konnten zum Muttertag 2016 überwiegend gute Umsätze verbuchen. Foto: Kzenon/Fotolia

Muttertag: jeder vierte Florist macht höheren Umsatz als im Vorjahr

Fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) konnten in diesem Jahr den im Muttertagsgeschäft 2015 erzielten Umsatz halten. Jeder vierte Mitgliedsbetrieb (25 Prozent) des FDF erzielte der Umfrage zufolge sogar einen höheren Umsatz als im Vorjahr.

Über rückläufige Umsätze beschwerten sich lediglich ein Prozent der befragten Floristen. Als Grund für das in diesem Jahr schlechter ausgefallene Geschäft nannten die Befragten hauptsächlich den Feiertag (Himmelfahrt) beziehungsweise den Brückentag in der Muttertagswoche.

Sträuße bleiben Topseller der Floristen am Muttertag

Von allen verkauften Arrangements erwiesen sich Sträuße mit 93 Prozent in diesem Jahr wieder als Topseller der Floristen. Am stärksten nachgefragt waren der Umfrage zufolge Werkstücke bis 35 Euro (62,5 Prozent), gefolgt von Blumensträußen in der Preisklasse bis 20 Euro (28,1 Prozent). Dekorierte Topfpflanzen nahmen an der Gesamtmenge der verkauften Arrangements fünf Prozent ein, Gestecke zwei Prozent.

Mehr als die Hälfte der vom FDF befragten Floristfachgeschäfte (54 Prozent) erklärte, die Nachfrage zum Muttertag mit individuellen Initiativen und eigenen Marketing-Aktivitäten anzukurbeln. Rosen aus fairem Handel spielten der Umfrage zufolge bei 60,6 Prozent der Blumenfachgeschäfte eine Rolle. Gezielt nach der Herkunft der Blumen fragten Kunden allerdings lediglich bei 15,2 Prozent der Befragten, während 51,1 Prozent angaben, dass dieses Kriterium am Muttertag eine eher untergeordnete Rolle spiele.