Grüne Branche

Muttertagsgeschäft: Floristen bestätigen Sträuße als Top-Seller

Über 90 Prozent der FDF-Mitgliedsbetriebe, die an einer nicht repräsentativen bundesweiten Umfrage des Fachverband Deutscher Floristen e.V. zum Muttertag 2015 teilgenommen haben, freuen sich über gute Umsätze an diesem wichtigen Branchentag.

Sträuße verkauften sich zum Mutterag bei den Floristen besonders gut. Foto: Christian Mannsbart

Hälfte der befragten Floristen meldet Umsatzplus

Die Hälfte der Betriebe gab eine Umsatzsteigerung an. Für 42 Prozent blieb der Umsatz zum Muttertag im Vergleich zum Vorjahr gleich. Nur acht von 100 Befragten gaben an, dass das Geschäft rückläufig gewesen sei. Sträuße waren wie erwartet mit 84 Prozent der verkauften Arrangements auch in diesem Jahr wieder die absoluten Top-Seller im Fachhandel, gefolgt von dekorierten Topfpflanzen mit zehn Prozent und Gestecken mit sechs Prozent.

Bei den Sträußen waren Werkstücke in der Preisklasse bis 40 Euro mit 60 Prozent am stärksten nachgefragt, gefolgt von Bouquets bis 20 Euro mit 39 Prozent. Bei Gestecken und dekorierten Topfpflanzen hingegen wurden Arrangements in der Preisklasse bis 20 Euro durchschnittlich am stärksten nachgefragt. Das galt für 67% der verkauften Gestecke und für 72 Prozent der dekorierten Topfpflanzen.

Muttertag fest als Blumengeschenktag etabliert

Offensichtlich zeigt das starke Branchen-Marketing Wirkung und der Muttertag ist fest in den Köpfen von Verbrauchern als Blumenschenktag etabliert. Nur 39 Prozent der befragten Blumengeschäfte gab an, durch individuelle Initiativen und eigene Marketing-Aktivitäten die Nachfrage an Muttertag zusätzlich zu stärken. Im vergangenen Jahr hatte fast die Hälfte den Verkauf durch eigenes Marketing unterstützt.

51 Prozent der befragten Unternehmen bestätigten, dass fair gehandelte Rosen eine Rolle in ihrem Angebot an Muttertag gespielt haben. Auf die Frage, ob ihre Kunden die Herkunft von Schnittblumen erfragen, antworteten 20 Prozent mit einem deutlichen “Ja”, 45 Prozent kreuzten ein „teilweise“ an, und nur 35 Prozent bestätigten, dass die Herkunft der Schnittblumen für ihre Kunden eher uninteressant sei. (g&v/fdf)