Grüne Branche

Nach EHEC: Bayern unterstützt Sprossenerzeuger

Weil weder Brüssel noch Berlin Hilfen für die von der EHEC-Krise besonders betroffenen Sprossenerzeuger bereitstellen, hat der Freistaat jetzt ein mit 75.000 Euro Landesmitteln ausgestattetes Sonderprogramm aufgelegt. Damit sollen die durch Absatzeinbrüche bei Sprossen entstandenen Erlösausfälle abgemildert werden. 

Bayerische Sprossenerzeuger, die das Programm in Anspruch nehmen wollen, können entstandene Schäden bis 30. November bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (Tel.: 089– 17800201) melden.

Unabhängig davon gelten weiter die vom Finanzministerium eingeleiteten steuerlichen Erleichterungen und auch das Liquiditätssicherungsprogramm der Rentenbank kann weiter in Anspruch genommen werden.