Grüne Branche

Nachfrage nach Strauchbeerenobst steigt

Sieben Prozent Zuwachs verzeichnete 2013 die Beerenanbaufläche in Deutschland: Auf 460 Hektar mehr als im Vorjahr bauten rund 1.300 Betriebe im Jahr 2013 Strauchbeeren an, informiert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Beerenobst ist bei den deutschen Verbrauchern beliebt. Foto: Sandy Schulze/Fotolia.com

Die Nachfrage nach Strauchbeerenobst steigt: Der Konsum in Deutschland ist seit mehr als vier Jahren stabil, bei einigen Beerenarten sogar im Aufwärtstrend. Im Wirtschaftsjahr 2012/13 verbrauchten die Deutschen nach vorläufigen Berechnungen der BLE 173.000 Tonnen Brom-, Heidel- und Preiselbeeren (2,1 Kilogramm pro Kopf), im Jahr 2009 waren es mit 139.000 Tonnen (1,7 Kilogramm pro Kopf) deutlich weniger. Der Verbrauch von Johannis-, Stachel- und Himbeeren ist mit 1,5 Kilogramm pro Kopf seit 2010/11 konstant.

Auf 7.303 Hektar produzierten 1.276 Betriebe im Jahr 2013 Strauchbeeren. Das sind 36 Betriebe sowie 463 Hektar mehr als im Vorjahr. Hauptanbauregionen waren dabei Baden-Württemberg (1.584 Hektar), Niedersachsen (1.808 Hektar) und Bayern (976 Hektar). Die Erntemenge betrug im Jahr 2013 insgesamt 32.610 Tonnen (2012: 27.963). Davon wurden 31.654 Tonnen im Freiland und 956 Tonnen unter begehbaren Schutzabdeckungen angebaut, so die Bilanz der BLE.

Die am meisten eingeführten Strauchbeeren sind laut BLE Himbeeren. Die zurzeit noch vorläufige Gesamteinfuhr nach Deutschland betrug im vergangenen Jahr 16.927 Tonnen, davon stammten rund 86 Prozent aus EU-Ländern. Hauptlieferländer waren Polen (8.624 Tonnen) und Spanien (3.910 Tonnen). (ts)