Grüne Branche

Nachgehakt: „Wir entwickeln die Grünewald-Sorten weiter“

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Mit der Übernahme der Jungpflanzen Grünewald GmbH in Selm hat Volmary den Fortbestand des insolventen Unternehmens sichergestellt. TASPO Online sprach mit Raimund Schnecking über die Beweggründe für die Transaktion und Volmarys weitere Pläne mit der Jungpflanzen Grünewald GmbH. 

Raimund Schnecking in einem der Volmary-Gewächshäuser im Münsterland. Foto: Volmary

Was war für Volmary ausschlaggebend, den Standort Selm der Jungpflanzen Grünewald GmbH zu übernehmen?

Wir benötigen Gewächshausflächen. Die moderne Hochglasfläche von mehr als zwei Hektar in Selm liegt nah zu unseren anderen drei Standorten Senden, Beerlage, Lette im Münsterland. Wir freuen uns über erfahrene Mitarbeiter, die sich in der Jungpflanzen-Produktion hervorragend auskennen.

Wie will Volmary den insolventen Standort Selm wieder „fit“ machen?

Wir werden den Standort Selm in unseren Produktions- und Logistikverbund integrieren und hier Volmary Qualitäts-Jungpflanzen produzieren.

Was wird langfristig aus dem Sorten-Portfolio der Jungpflanzen Grünewald GmbH?

Das Züchtungsprogramm der Grünewald-Gruppe ist eine ausgezeichnete Ergänzung für die Volmary Züchtung. Wir werden die Grünewald-Sorten in unser Züchtungsprogramm integrieren und weiter entwickeln.

Hat Volmary nach der Vertriebskooperation mit der niederländischen Jonge Planten Grünewald B.V. und der jetzt erfolgten Übernahme des Standorts Selm weitere Kooperations-/Übernahmepläne in Bezug auf Grünewald?

Wir freuen uns insbesondere auch für die Mitarbeiter, dass für den Standort Selm eine Lösung gefunden werden konnte. Es gibt aktuell keine weiteren Pläne.