Grüne Branche

Nachhaltig und effektiv: Gartenschauen schieben die grüne Stadt- und Freiraumentwicklung an

Moderne Gartenschauen haben eine nachhaltige Wohlfahrtswirkung und sind deshalb zeitgemäße und effektive Instrumente der Stadt- und Freiraumentwicklung. Auf dem sechsten norddeutschen Gartenbautag Ende Mai auf der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg führte Jochen Sandner, der Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft (DBG), Bonn, genauer aus, worin diese Nachhaltigkeit besteht.

Blumiges Dankeschön für Jochen Sandner (rechts) von Andreas Lohff. Foto: Liebgard Jennerich

Gartenschauen seien in die Stadt- und Regionalentwicklung integriert. Mit ihnen gelinge es, einen Prozess in Gang zu setzen und zu einem bestimmten Zeitpunkt zu beenden, und zwar mit einer hohen Verbindlichkeit. Kein anderes Instrument lasse so viel Infrastruktur und Ergebnis entstehen wie eine Gartenschau.

Beispiel Mannheim: Die Stadt erhielt gerade vor wenigen Wochen, nachdem der Abzug des US-amerikanischen Militärs abgesichert war, den Zuschlag für die Bundesgartenschau 2023. Dort werden, verbunden mit der Schau Infrastrukturmaßnahmen in den Bereichen Wohnen, Kultur, Sport, Freizeit, Schule und Verkehr stattfinden.

Durch Gartenschauen werden Flächen umgewandelt und grüne Strukturen geschaffen. Sie wirken als Nukleus, der nach außen strahlt.

Beispiel Potsdam, wo 2001 nach dem Abzug des Sowjet-Militärs eine Bundesgartenschau stattfand. Seitdem seien dort rund zwei Milliarden Euro von privater und öffentlicher Hand eingebracht worden – eine bewährte Folge von Gartenschauen, so Sandner. (jen)

Lesen Sie mehr darüber, was Gartenschauen bewirken können in der aktuellen TASPO Ausgabe 26/2013.