Grüne Branche

Nachhaltige Konzepte für einen blühenden Garten

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Gärten haben in Zeiten der Corona-Pandemie derzeit Hochkonjunktur, sowohl als Rückzugsort, als auch zur Entspannung. Trotz allem nimmt der Nachhaltigkeitsaspekt auch weiterhin einen riesigen Stellenwert ein. Deshalb setzt die Erzeugergenossenschaft Landgard mit ihren Erzeuger-Betrieben auch jetzt auf eine größere Vielfalt nachhaltiger Produkte.

Kompostierbare Töpfe wurden entwickelt

Um den eigenen Garten etwas nachhaltiger und dennoch blühend zu gestalten, hat Landgard gemeinsam mit Mitgliedsbetrieben neue Konzepte entwickelt. Unter anderem wurde das Konzept „Pflanz den Topf“ intensiv in der Praxis getestet und komme demnach völlig ohne Plastik aus. Beliebte Beet- und Balkonpflanzen wie Calibrachoa, Dahlia, Dianthus, Petunia, Verbena oder Gemüsepflanzen wie verschiedenen Tomaten- und Gurkensorten wachsen bei diesem Konzept in kompostierbaren, plastikfreien Töpfen, die vom Verbraucher einfach mit eingepflanzt werden und sich in der Erde zersetzen. „Unsere Mitgliedsbetriebe setzen sich auf vielfältige Weise dafür ein, natürliche Ressourcen zu schonen und so zu einer gesünderen Umwelt beizutragen“, erklärt Dr. Svea Pacyna-Schürheck, verantwortliche Geschäftsführerin des Landgard Nachhaltigkeitsmanagement.

„Ökolino“ setzt auf wiederverwertbare Rohstoffe

Neben dem komplett abbaubaren Topf wurde die Linie „Ökolino“ von Bert Schmitz Gartenbau und Kreisig Gartenbau entwickelt. Unter diesem Verkaufskonzept bieten die beiden Erzeugerbetriebe ein breites Sortiment an Beet-, Balkon-, Sommer- und Herbstpflanzen im 13er-Topf an. Damit soll im Gartenalltag Abfall vermiesen werden, denn Ökolino setzt komplett auf wiederverwertbare Rohstoffe. Alle Verpackungen, Etiketten und Töpfe bestehen dabei aus recycelten Materialien und können über das Altpapier wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden. „Nachhaltige Ideen müssen so einfach wie möglich sein, nur dann überleben sie den Alltag“, ist Tristan Heinen-Bizjak, Betriebsleiter im Gartenbaubetrieb Schmitz, überzeugt. „Wir wollten darum ein Konzept entwickeln, das Verbrauchern einen echten Mehrwert bietet und Umweltschutz unkompliziert und verständlich macht. Bei Ökolino ist das ganz leicht: Alles, was an der Pflanze dran ist, kann in die Altpapiertonne – fertig“. Während ihrer Kulturdauer wachsen die Produkte aus dem Ökolino-Sortiment torfreduziert in Mehrweg-Kulturtöpfen heran, die immer wieder neu verwendet werden können.

„Mit cleveren Produkten und Konzepten den Garten umweltfreundlicher machen“

„Gerade in den letzten Wochen und Monaten haben vielen Menschen gemerkt, wie glücklich sie sich schätzen können, wenn sie ein eigenes Stückchen Grün haben, das sie nach ihren Vorstellungen gestalten und genießen können“, erklärt Dr. Svea Pacyna-Schürhek. „Diese Aufmerksamkeit sollte die Grüne Branche als Chance nutzen, um Verbrauchern zu zeigen, wie sie mit cleveren Produkten und Konzepten ihren Garten noch nachhaltiger aufblühen lassen können. Schließlich gibt es bereits heute viele tolle Ideen, mit denen wir gemeinsam die Welt ein Stück umweltfreundlicher machen können.“

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