Nagold: Schöne Orte der Erinnerung

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Die beliebte Kultur- und Einkaufsstadt Nagold erstrahlt in diesem Jahr in besonderem Glanz: Die 24. Landesgartenschau Baden-Württembergs bietet eine Fülle von gärtnerischen und künstlerischen Attraktionen, umrahmt von mehr als 3.000 Veranstaltungen.

Die Stadt Nagold investiert rund 30 Millionen Euro, davon 18,5 Millionen Euro in die Grünanlagen. An dieser Summe hat das Land Baden-Württemberg einen beträchtlichen Anteil. Das eingezäunte Gelände umfasst 16 Hektar, dazu kommen die frei zugänglichen Bereiche Altstadt und Burgruine Hohennagold. Der Rundgang, der auch durch die Innenstadt und auf die Burgruine führt, umfasst 92 Ausstellungsbeiträge von A wie Arzneipflanzengarten bis Z wie Zeller-Mörike-Garten. Drei Lehrpfade komplettieren das Repertoire.

Das Ausstellungskonzept

„Grüne Urbanität“ lautet das Motto der Landesgartenschau, die noch bis zum 7. Oktober 2012 in Nagold stattfindet. Es besagt, dass Stadt und Natur zusammenkommen – in einer völlig neuen Qualität.
Besonderes Kennzeichen der Landesgartenschau Nagold 2012 ist ihr Anspruch, die historische Trennung zwischen Landschaft und mittelalterlicher Stadt zu überwinden, uralte Gegensätze zu vereinen und daraus etwas völlig Neues entstehen zu lassen. Harter Stein und zarte Blumen, dichte Bebauung und freie Landschaft, gepflasterte Straßen und renaturierte Flussläufe, dies alles fügt sich in der reizvollen Fachwerkstadt zusammen.

Durch die nachhaltige Stadtentwicklung, in der die Landesgartenschau eine wichtige Rolle spielt, wird nicht nur die Altstadt, die ohnehin schon sehr dicht an den Stadtpark Kleb stößt, noch besser an diesen angebunden. Durch den Ausbau der Uferpromenaden kehren zudem die Flüsse Nagold und Waldach wieder ins Stadtbild zurück. Außerdem wird neben der Parklandschaft, die durch das Zusammenwachsen des Stadtparks Kleb mit dem Krautbühlpark entsteht, ein ganz neues Parkgelände geschaffen: der Riedbrunnenpark. Nach der Landesgartenschau wird er im Sinne einer modernen „durchgrünten Stadt“ bebaut und setzt die Strukturen und urbanen Qualitäten der Altstadt fort.
Während der Landesgartenschau ziehen sich gestalterische, gärtnerische und baubotanische Elemente durch die Stadt und lassen ganz Nagold aufblühen.

Grabgestaltung und Grabmal

Der gesellschaftliche Wandel in der Friedhofskultur spiegelt sich auch in den Friedhofsbeiträgen bei der Landesgartenschau in Nagold wider. Dieser Ausstellungsbereich befindet sich im Krautbühlpark in Ufernähe der Nagold und umfasst das traditionelle Gräberfeld, den Memoriam-Garten und den Jugendcup der Friedhofsgärtner. Im traditionellen Gräberfeld werden die Grabarten Familiengrab, Einzelgrab, und Urnengrabstätte gezeigt. Diese entsprechen in ihrer Größe den in der Region üblichen Gräbern. Mehr dazu in der Juni-Ausgabe der Friedhofskultur ab Seite 12 oder unter www.landesgartenschau-nagold.de

 

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