Grüne Branche

Natur- und Klimaschutz im Wald

Alte und zerfallende Bäume im Wald spielen eine wichtige Rolle für den Natur- und Klimaschutz, wie Wissenschaftler der Universität Göttingen in einer Studie im „Brockenurwald“ (Harz) zeigen konnten. In diesem Waldgebiet unterhalb des Brockengipfels wurde aufgrund der schwer zugänglichen Lage viele Jahrhunderte lang kein Holz genutzt.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Göttinger Forscherteams auf dem Weg in das Untersuchungsgebiet unterhalb des Brockens.

Die Forscher verglichen Waldstücke mit sehr alten und absterbenden Bäumen mit jüngeren Stadien, wie sie auch in bewirtschafteten Wäldern vorkommen. In Waldstadien mit alten Bäumen und Totholz fanden sie eine deutlich höhere Artenvielfalt: nicht so sehr am Waldboden, sondern vor allem durch Moose und Flechten, die auf den lebenden und toten Baumstämmen wachsen.

Alte Wälder lagern zudem sehr viel mehr Kohlenstoff in der Biomasse und im Boden ein – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. „Je mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre in Vegetation und Boden gebunden wird, desto stärker wirkt der Wald der vom Menschen verursachten Erwärmung der Erdatmosphäre entgegen“, erläutert Dr. Mascha Jacob, Abteilung Pflanzenökologie und Ökosystemforschung der Uni Göttingen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in Ausgabe 04/ 2013 Deutsche Baumschule.