Grüne Branche

Neckarblühen Horb 2011: Blütenmeer vor malerischer Altstadtkulisse Auf einen Blick

Noch bis zum 18. September 2011 bringt das Neckarblühen grünes Leben, blühende Pracht und zahlreiche Attraktionen nach Horb. Die Blütenpracht zieht sich als vielfarbiges Blütenband aus Wildblumen-Einsaaten am Nordufer entlang. Am Südufer rollen fünf einfarbige Wiesenbänder ins Gelände hinein.

„Innere Ruhe“ (Mundinger Grabmale und Gartenbau Knödler): schwarzer Granit, brauner Quarzit, Rahmenbepflanzung: Baumzypresse als Formschnitt (Cupressocyparis leylandii), Scheinzypresse (Chamacyparis obtusa, Cham. obt. ‘Teddy Bear’), Glanzmispel (Photinia fraseri ‘Little Red Robin’), Japan-Stechpalme (Ilex crenata), Zwergblaufichte (Picea pungens ‘Glauca Globosa’); Cotoneaster dammeri ‘Streibs Findling’ als Bodendecker.

Am Festplatz wird der klassische Sommerflor präsentiert. Das Schaukonzept spielt mit den Farben der 18 Wappen der Gesamtstadt Horb. Da blühen Löwenmäulchen, Dahlien oder Zierlauch in Rot, Orange, Gelb, Blau, Grün, Bronze, Silber und Weiß. Genauso vielfältig wie die Farben sind auch die Arten.

Neben den freien Blütenarrangements gibt es liebevoll gestaltete Gärten und Anlagen von Verbänden und Vereinen. Innerhalb der Gartenumgrenzungen aus kreis- oder rautenförmig gesetzten Weidenstecklingen zeigen Landwirte und Landfrauen, Imker, Kirchen, Diakonie, Kleintierzüchter, Gartenfreunde und Obst- und Gartenbauern, Friedhofsgärtner, Fischer oder der NABU, wie man Natur gestalten und nutzbar machen kann. Zu den Nutzgärten gehören beim Neckarblühen Horb 2011 auch der Gemüsegarten mit regionalen Schwerpunkten sowie die Kräuterküche der Horber Wildkräuter-Expertin Anneliese Braitmaier.

In den Schaugärten der regionalen Landschaftsbau-Betriebe wird der Schwerpunkt auf den eigenen Traumgarten gelegt. Die Ideen der Gärtner sind vielfältig: Vom Senkgarten über den Sommergarten, einen Entspannungs- und einen Naturgarten, einem verzauberten Garten mit Elementen der griechischen Mythologie bis hin zum spitzen Garten sind die Facetten auch in der Umsetzung weit gestreut. Was die sechs ausstellenden Landschaftsgestalter gemeinsam haben, ist ein Bezug zur Flussnähe – ob mit dem Element Wasser, ufertypischen Pflanzen, dem Kiesbelag oder der Anspielung auf mythische Wasserwesen.

Großes Engagement zeigten auch die Partnerstädte. Das britische Haslemere, das französische Salins les Bains und das spanische Sant Just Desvern sind mit eigenen Gartenanlagen auf dem Flößerwasen vertreten. Hier kann man sich von den internationalen Einflüssen begeistern lassen. Eine etwas andere Idee ist der Fischergarten. Hier kann der Besucher die Unterwasserwelt aus der Perspektive eines Flussbewohners kennenlernen. Mehr dazu in der August-Ausgabe der Friedhofskultur ab Seite 10.

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