Grüne Branche

Neue Studie: Wirtschaft verkennt Familie als Markt

Es gibt sie noch, die klassische Familie bestehend aus Mama, Papa, Kind(ern) und Hund. Aber Familie ist längst zu einem Gestaltungsraum geworden, der sehr unterschiedlich definiert wird. Die aktuelle Studie „Familienmärkte“ des Zukunftsinstituts Kelkheim zeigt auf: Familien werden zu Treibern der Dienstleistungsgesellschaft.

Sie wenden im Schnitt 3.017 Euro im Monat für privaten Konsum auf. Damit geben sie deutlich mehr aus als Singles (1.418 Euro) und Paare ohne Kinder (2.622 Euro). Es lohne sich also für Wirtschaftsunternehmen, einen genaueren Blick auf die Zielgruppe Familie zu werfen. Die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen, die gestiegene Mobilität und Flexibilität lassen die Zeitressourcen von Familien weiter schrumpfen und werden zu einer Vielzahl an neuen Produkten, Services und Dienstleistungen führen, so die Ergebnisse des Zukunftsinstituts Kelkheim. (ts)