Grüne Branche

Neue Studie zu Informationsquellen: Fachzeitschriften sind die Nr. 1

Sie lesen die TASPO? Dann liegen Sie voll im Trend. Denn gedruckte Fachzeitschriften und allgemeine Wirtschaftsmedien bleiben trotz Digitalisierung die wichtigsten Informationsmittel für deutsche Entscheidungsträger. Dies zeigt eine Studie des Beratungs- und Planungsunternehmens Agiplan mit der Unternehmer-Hochschule BiTS.

Informationsverhalten im B2B. Grafik: Agiplan

Mehr als 1.000 Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen sowie aus Großunternehmen nahmen an der Studie teil. Ziel war, zu untersuchen, wie und wo Entscheider sich über ihr Arbeitsfeld informieren.

E-Mail-Newsletter werden von der Hälfte der Befragten gelesen – soziale Netzwerke wie Twitter, Xing oder LinkedIn werden hingegen seltener genutzt, um an Informationen zu gelangen. Blogs, Fachforen, Communities, Podcasts, Audiobeiträge und Web-TV hingegen werden kaum abgefragt und spielen nahezu keine Rolle bei der Informationsbeschaffung.

Immer wichtiger wird die Möglichkeit, unterwegs an Informationen zu gelangen – Smartphones (81 Prozent) und Notebooks (79 Prozent) sind dabei die beliebtesten Endgeräte. Der Großteil (76 Prozent) der Befragten legt seinen Fokus auf wenige Internetseiten, um die Fülle an Informationen handhaben zu können, so die Studie.

Laut der Studie legen Leser vor allem Wert auf eine klare und verständliche Sprache. Wichtig sind ihnen bei Artikeln eine kurze inhaltliche Zusammenfassung sowie Beispiele aus der Praxis – und finden Sie sich in diesen Aussagen wieder?

Mit Blick auf die künftigen Entwicklungen gehen die Führungskräfte davon aus, dass neue Medien die klassischen Fachzeitschriften als wichtigste Informationsquelle immer weiter ablösen werden. Allerdings glauben nur neun Prozent der Befragten, dass Fachmagazine für sie völlig unwichtig werden.

Und nun unsere Frage an Sie: Welche Medien werden Sie in Zukunft nutzen? Schreiben Sie uns (red.taspo(at)haymarket.de), wie und wo Sie die für Sie wichtigen Informationen zukünftig abrufen wollen. (ts/ia)