Neue und nostalgische Rosen gefragt

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Mit Blick auf das Frühjahr berichtete Wilhelm Kordes für den Fachausschuss Rosen auf der Wintertagung des Bundes deutscher Baumschulen von einem bisher normal ausfallenden Bestellverhalten. Der Verlauf der Frühjahrssaison wird aber von der Witterung und der weiteren wirtschaftlichen Situation abhängen. Die Erntemengen bei Rosenpflanzen waren laut Kordes durchschnittlich bis gut, wobei es vereinzelt aber auch witterungsbedingte Ausfälle durch Nässe oder Trockenheit gegeben habe. Qualität bei Wurzelware sei befriedigend bis sehr gut, zum Teil sehr geringer B-Anteil, Stammrosen fielen zum Teil schwächer als im Vorjahr. Beim Absatzverlauf im vergangenen Jahr war laut Kordes bei Containerrosen bis in den Juni hinein ein guter Abfluss und danach schleppender Abfluss mit zum Teil Überhängen zu verzeichnen. Wurzelnackten Rosen blieben durch den ungebrochenen Trend zum Frühjahr auf gleich bleibendem Niveau. Eine deutliche Verknappung gebe es bei neuen Sorten und weiterhin eine gute Nachfrage nach Sorten mit nostalgischem Look. Bei den einzelnen Rosengruppen berichtete Kordes von einem guten Abverkauf bei Bodendeckern und einer schwächeren Nachfrage nach Strauchrosen. Der Absatz älterer Massensorten nehme weiter ab. Der Export sei im Fachausschuss mehrfach als Umsatzstütze genannt worden. Bei Stammrosen gebe es eine Marktsättigung bei den Stammhöhen 40 und 60 Zentimeter.

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