Grüne Branche

Neuer Studiengang: Umweltingenieurwesen in Darmstadt

Wie lässt sich gerade in Metropolen eine sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser gewährleisten? Und wie können Brachflächen soweit von Altlasten befreit werden, dass dort neuer Wohnraum entstehen kann? Hier kommen Umweltingenieure ins Spiel, die sich auf umweltverträgliches Management spezialisiert haben. An der Hochschule Darmstadt startet im Wintersemester 2013/14 der neue Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen, der einen besonderen Fokus auf urbane, nachhaltige Siedlungsplanung legt. 

Interessierte können sich noch bis zum 15. Juli an der Hochschule um einen Studienplatz bewerben. In den Folgejahren kann immer zum Wintersemester das Studium des Umweltingenieurwesens neu aufgenommen werden. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren an der Hochschule Darmstadt finden sich auch unter www.h-da.de/bewerbung.

Angesiedelt ist der neue Studiengang am Fachbereich Bauingenieurwesen, er führt in sieben Semestern zum Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng). Leiter des Studienganges Umweltingenieurwesen ist Prof. Dr.-Ing. Stefan Krause. Im Grundstudium werden neben ingenieurtechnischen insbesondere auch naturwissenschaftliche Grundlagen vermittelt, etwa aus den Bereichen Biologie und Chemie. Dieser naturwissenschaftliche Hintergrund ist wichtig, da sich die späteren Umweltingenieure mit den Auswirkungen von Einflüssen auf oder durch die Umwelt befassen.

Im Hauptstudium werden jene Themenfelder vertieft, die später die Kernarbeitsbereiche eines Umweltingenieurs sind: Boden, Wasser, Luft und Energie. Hierbei liegt der Fokus an der Hochschule Darmstadt auf urbaner, nachhaltiger Siedlungsplanung.

Die Arbeitsmöglichkeiten für Umweltingenieurinnen und Umweltingenieure sind recht vielfältig. Sie arbeiten in den Bereichen Beratung, Planung, Anlagenbau, Verwaltung und Management für Ingenieurbüros und in der Industrie, für Wasserwerke, Kläranlagen und Abfallentsorger. Außerdem für öffentliche Einrichtungen wie Umwelt- und Wasserbehörden, für Umwelt- und Wasserverbände und in der Entwicklungszusammenarbeit. Umweltingenieure befassen sich zum Beispiel auch mit Flächenrecycling und Altlastensanierung. (ts)