Grüne Branche

Neues Erscheinungsbild für Museum für Sepulkralkultur

Seit Anfang 2011 erscheint die Homepage des Museums für Sepulkralkultur in neuem Gewand. Entwickelt hat den neuen visuellen Auftritt die Diplom-Designerin Afra Banach aus Dortmund.

Kernstück des neuen Erscheinungsbildes ist die Wort-Bild-Marke, die Gegensätzlichkeiten von Leben und Tod, Freude und Trauer, Alt und Neu, Praxis und Wissenschaft zum Ausdruck bringen will. Das Thema Vergänglichkeit wird dargestellt durch den Übergang der farbigen Flächen von Rot für Leben bis Anthrazit für Tod. Die geometrischen Flächen sind klar umrissen und zeigen Stabilität, die jedoch durch Freihandlinien einem Auflösungsprozess ausgesetzt sind.

Afra Banach weiß sich dem Gestaltungsprinzip Wabi-Sabi verpflichtet, einem aus Japan stammenden ästhetischen Konzept der Wahrnehmung von Schönheit, das seit dem 16. Jahrhundert unter anderem in der Gartenkultur angewendet wird. Richard R. Powell fasst die Grundprinzipien des Wabi-Sabi zusammen: „Es nährt alles, was authentisch ist, da es drei einfache Wahrheiten anerkennt: nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt.“

Das neue Erscheinungsbild trägt auch die Zeitschrift Friedhof und Denkmal, die sich in 56 Jahren ihres Bestehens vom einfachen Mitgliederflugblatt der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal zur respektablen Fach- und Museumszeitschrift entwickelt hat. Und allmählich soll sich das Corporate Design auf alle Produkte des Sepulkralmuseums übertragen.

Cookie-Popup anzeigen