Grüne Branche

Neues Standkonzept am BGM Hamburg

Blumeneinzelhändler wissen: Kurze Wege bei gleichzeitiger Tiefe und Breite des Angebots sind entscheidende Einkaufskriterien. Diese Kombination spricht wiederum für das Netz der traditionellen Blumengroßmärkte in Deutschland, zu denen auch der Hamburger Blumengroßmarkt gehört, führt dieser aus.

Das neue Standkonzept am BGM Hamburg sorgt für kürzere Wege bei Einkäufern.

An der Hamburger Bankstraße wurde nun das Angebot so konzentriert, dass der Prämisse der kurzen Wege Genüge getan wurde. Über 30 Großhändlern und Erzeugern wurden neue Standorte in den Hallen zur Verfügung gestellt, berichtet die Einrichtung.

So wurde auch das Angebot an „Grün“, das vorher etwas abseits in einer Hallenverlängerung Richtung Gemüsegroßmarkt lag, in die eigentlich Blumengroßmarkthalle und ihre Ergänzung in der Mehrzweckhalle verlegt. „Ein Effekt sind kürzere Wege für die Einkäufer bei sogar etwas verbesserter Angebotstiefe und -breite“, erklärt Andreas Fagin, Vorstandsvorsitzender des Blumengroßmarktes Hamburg.

Die Maßnahmen erforderten Investitionen, da zahlreiche Stände neue Zuschnitte erhielten, Kühlanlagen installiert werden mussten und auch das Wegeleitsystem revidiert wurde, heißt es weiter.

Aus einem ansonsten fließenden Prozess sei ein größerer „Wurf“ in Richtung Zukunftsfähigkeit geworden. „Wir haben dabei in Richtung unserer Kunden gedacht, denn für die bedeutet doch ein konzentriertes Angebot einen zumindest zeitlich verbesserten Einkauf“, resümiert Fagin.

Der Blumengroßmarkt Hamburg zählt mit 58 Großhändlern und 160 Erzeugern bei einem Jahresumsatz von 85,6 Millionen Euro zu den großen Blumengroßmärkten in Deutschland.