Grüne Branche

Neuheiten ausgezeichnet

Oldenburger Zertifikat
Die alle vier Jahre stattfindende RHODO in Westerstede bietet auch eine Plattform, um Neuzüchtungen zu bewerten – mit der Verleihung des Oldenburger Zertifikats. Die Leitung der Bewertungskommission, der Dr. Burkhard Spellerberg, Rudolf Tönjes, Heinrich Beltz und Björn Ehsen angehörten, hatte diesmal der ehemalige Rhodo-Fachplaner Bruno Leipacher. Ihm zu Ehren wurde auf dieser größten europäischen Rhodo-Ausstellung eine neue Rhododendron-Hybride von Bruns auf seinen Namen getauft.

'Bruno Leipacher' – Taufe auf der RHODO. Fotos: bim

Die Züchtungen, die für die Oldenburger Zertifikate zu beurteilen sind, sollen in den letzten fünf Jahren auf dem deutschen Markt eingeführt worden und dort auch erhältlich sein. Das Jahr der Entstehung (Kreuzung) liegt naturgemäß viele Jahre zurück.

Im Rahmen der RHODO 2014 wurden insgesamt 31 Gold-, 21 Silber- sowie fünf Bronzemedaillen vergeben. Auszeichnungen gingen an die Ammerländer Baumschulen Werner Brumund (Westerstede), Bruns-Pflanzen-Export (Bad Zwischenahn), zu Jeddeloh Pflanzen (Edewecht), G. Rabben (Westerstede), Helmut Schnupper (Westerstede), Ernst Stöckmann (Bad Zwischenahn) und Hans Wortmeyer (Apen). Ausgezeichnet wurden neben Rhododendron- und Azaleen-Neuheiten auch Kalmien, Laubgehölze und Stauden.

Bei Rhododendron standen neue, das Sortiment bereichernde Blütenfarben (besonders dunkle Farben oder Farbspiele mehrerer Farben) sowie große, aparte Blüten im Vordergrund, erklärte Björn Ehsen. Auch der Trend zu weiteren Zierwerten wie Laubschmuck war bei vielen Züchtungen erkennbar.

Die ganze Liste mit allen Auszeichnungen und Zertifikaten finden Sie in Ausgabe 07/2014 Deutsche Baumschule.