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„NEXTgarden“: neues Gartenbau-Projekt im Gelderland

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Tropische Kräuter im Unterglasanbau, Kulturen von Ingwer oder Kurkuma sowie die Produktion von alternativen Eiweißquellen: Das könnte „NEXTgarden“ sein, ein neues Projekt für künftige Gartenbau-Produkte aus dem niederländischen Gelderland. Dazu sind Investitionen von rund fünf Millionen Euro geplant.

Wasserlinsen sind eine alternative pflanzliche Proteinquelle. Foto: Bernd Wolter/Fotolia

„NEXTgarden“: innovatives, nachhaltiges und attraktives Gartenbau-Gebiet

Viele Parteien arbeiten gemeinsam an einem innovativen, nachhaltigen und attraktiven Gartenbau-Gebiet „NEXTgarden“, informiert der Vermarkter Plantion aus dem niederländischen Ede. Um die künftige Zusammenarbeit zu bekräftigen, haben die Gemeinde Lingewaard und die Provinz Gelderland jetzt einen Kooperationsvertrag beschlossen. Er enthält Vereinbarungen über die Investition von mehr als fünf Millionen Euro in das Gebiet.

Weiterhin wurde vereinbart, dass in der Region bis 2020 gemeinsam innovative Projekte angestoßen werden für:

  • verbesserte Chancen für die Zukunft der Marktposition, in der Innovation und Nachhaltigkeit für den Gartenbau
  • eine lebenswerte Region für die Bewohner
  • eine wirtschaftliche Stärkung des Gebietes
  • verbesserte Verkehrsanschlüsse in und zu der Region

Neue Kulturen bieten Chancen für neue Gartenbau-Unternehmen im Gelderland

„Beispiele für Projekte, an denen wir arbeiten, sind Versuche mit dem Anbau von tropischen Kräutern und Pflanzen in Gewächshäusern, wie Kurkuma oder Ingwer. Gelderländer Unternehmen importieren und verarbeiten viele dieser Produkte. Eine Produktion vor Ort kann da nachhaltiger sein“, so Theo Peren, Ratsmitglied der Gemeinde Lingewaard. „Wir unterstützen auch den Anbau von Wasserlinsen, eine alternative pflanzliche Proteinquelle. Diese neuen Kulturen bieten Möglichkeiten für neue Gartenbau-Unternehmen in der Region.“

Unter dem Banner von Greenport Gelderland wird in dem Gewächshauskulturen-Abkommen Arnhem-Nijmegen auch mit der Gemeinde Overbetuwe, Greenport Arnhem-Nijmegen, der Stiftung Stol, LTO Noord Glaskracht, Rabobank Oost Betuwe und dem Vermarkter Plantion zusammengearbeitet.

Unterglasanbau im Gelderland stärken

Diese Parteien haben jetzt eine Vereinbarung unterzeichnet. So vereinen Unternehmer und Behörden ihre Kräfte, um den Unterglasanbau in der Region zu stärken. In einer Reihe von Projekten nehmen auch Wissenschaft und Bildungseinrichtungen teil wie die Universität Wageningen UR, Radboud University und die Fachhochschule Van Hall Larenstein.

Jan-Jacob van Dijk von der Provinz Gelderland betont, dass eines der Ziele im Projekt „NEXTgarden“ ist, das erste klimaneutrale Gartenbau-Gebiet der Niederlande zu werden. Energieeinsparung, Einsatz von erneuerbaren Energien und das Einbinden in den Bereich der bestehenden Fernwärmenetze in der Region sind die wichtigen Schritte.