Grüne Branche

Niederländischer Blumen- und Pflanzenexport: Drei Prozent minus

Die niederländischen Pflanzen- und Blumenexporteure haben im  Februar etwas an Boden verloren. Wie die Vereniging van Groothandelaren in Bloemkwekerijprodukten (VGB) mitteilte, ging der Umsatz um drei Prozent zurück. Dabei machten sich vor allem Verluste bei der Ausfuhr nach Deutschland und Russland bemerkbar.

Der Absatz für den niederländischen Blumen- und Pflanzenexport nach Deutschland ging zurück. Foto: Toll Collect

Export von Blumen und Pflanzen bringt 544 Millionen Euro

Insgesamt setzte die Vereinigung der niederländischen Blumen- und Pflanzenexporteure 544 Millionen Euro um. Das Geschäft habe sich leicht rückläufig gezeigt. Schon im Januar mussten die Exporteure ebenfalls einen Rückgang von drei Prozent (Gesamtumsatz 387 Millionen Euro) zu Buche geben.

Der Absatzwert nach Deutschland sank um 12 Millionen Euro auf insgesamt 279 Millionen Euro. Der Wert von Schnittblumen sei dabei relativ stabil geblieben, das Minus hätte sich vor allem bei der Ausfuhr von Topf- und Beetpflanzen bemerkbar gemacht. Die Exportzahlen nach Russland sanken aufgrund des Importstopps von 60 auf 37 Millionen Euro.

Exportgeschäft nach England und Frankreich wächst

Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten für die niederländischen Blumen- und Pflanzenexporteure. Großkunden nahmen in England insgesamt zehn Prozent mehr Ware ab, was einem Umsatzplus von 132 Millionen Euro entspricht. In Frankreich belief sich die positive Entwicklung auf 14 Prozent und somit auf insgesamt 128 Millionen Euro. Außerdem machte sich die Entwicklung des Wechselkurses des Schweizer Franken für die Exporteure positiv bemerkbar. Der Absatz ins Alpenland stieg um zehn Prozent auf 34 Millionen. Euro. (ts/vgb)