Grüne Branche

Niederlage für den BUND

Vor dem Verwaltungsgericht Schwerin hat der Bund für Umwelt und Natur (BUND) eine Schlappe hinnehmen müssen. Der Richter entschied bei einem Vor-Ort-Termin, dass die Bundesgartenschau GmbH im künftigen Naturgarten notwendige Baumpflegemaßnahmen durchführen darf. Der BUND wollte diese Arbeiten mit einer Einstweiligen Verfügung stoppen. Die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH ist derzeit dabei, im Naturgarten an Wegen und am zukünftigen Spielplatz die Verkehrssicherheit herzustellen. Dazu werden Äste und einzelne Bäume, deren Standsicherheit nicht mehr gegeben ist, heraus geschnitten. Vorausgegangen waren umfangreiche Untersuchungen. In Baumgutachten wurde genau festgelegt, was im Einzelnen getan werden darf. Auf dieser Grundlage hatte die Untere Naturschutzbehörde die Genehmigung für die Pflegearbeiten erteilt. Der BUND hatte behauptet, dass mehr Bäume gefällt wurden, als genehmigt seien. Außerdem war er der Meinung, dass er in einigen Fällen hätte besonders beteiligt werden müssen.