Niedersachsen: Bewegung im Bestattungsrecht

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Mit einer Gesetzesänderung im niedersächsischen Bestattungsgesetz rechnet die CDU-Landtagsabgeordnete Heidemarie Mundlos noch in diesem Jahr. Anlässlich ihres Betriebsbesuches in der Friedhofsgärtnerei Georg Spittel (Braunschweig) sagte sie, zurzeit berieten die Regierungsfraktionen CDU und FDP über die Inhalte eines neuen Bestattungsgesetzes. Sie streben eine flexiblere Ausgestaltung zugunsten der Kommunen an. Auslöser für die Änderungen ist laut Mundlos die Entscheidung der CDU, auch für Früh- oder Totgeburten eine Bestattungsmöglichkeit zu schaffen. Dieses Vorhaben sei bereits verabschiedet. Eine weitere Möglichkeit werde die Bestattung auf einem (Urnen-)Waldfriedhof sein. Mundlos geht sie davon aus, dass sich die Verabschiedung des neuen Gesetzes in 2004 realisieren lässt.

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