Grüne Branche

Nordrhein-Westfalen: „Wolbecker Modell“ für qualifizierte Ausbildung

Nun ist sie da, die Topausbildung für Gärtner in Nordrhein-Westfalen. Auf einer Pressekonferenz am Rande der IPM in Essen stellten berufsständische Organisationen das neue „Wolbecker Modell“ vor, das sich zum Ziel gesetzt hat, schon junge Auszubildende zu fördern und zu fordern. Heinz Herker, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe, machte deutlich, dass es sich hierbei nicht um eine Eliteförderung handelt. Es gehe darum, leistungsfähigen und leistungswilligen Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, sich über das normale Ausbildungsangebot hinaus weitere Qualifikationen zu verschaffen. Die Betriebe seien gefordert und müssten jungen Mitarbeitern entsprechende Qualifikationsmöglichkeiten bieten. Und zwar unabhängig vom Besuch einer späteren Techniker- oder Meisterschule. Getragen wird das „Wolbecker Modell“ durch eine freiwillige Umlage aller Verbandsmitglieder. Für den ersten Lehrgang haben sich 22 Jugendliche bereits angemeldet. Das ganze „Wolbecker Modell“ ist modular aufgebaut und begleitet den gesamten Ausbildungszeitraum von zwei oder drei Jahren. Mehr über die Eckpfeiler, Kriterien für die Zusatz-Qualifikation und den praktischen Ablauf des so genannten „Wolbecker Modells“ lesen Sie in der aktuellen TASPO.