Grüne Branche

NRW: Mehr Geld bei Wechsel zu Öko-Landbau

Damit mehr Landwirte in Nordrhein-Westfalen auf ökologischen Anbau umstellen, soll die Förderung für den Wechsel erhöht werden. Dazu hat das Land bei der Europäischen Union den Änderungsantrag zum NRW-Programm Ländlicher Raum eingereicht, teilt das Landwirtschaftsministerium NRW mit.

Die Fördersätze sollen für die ersten beiden Jahre erhöht werden:

 

  • bei Ackerflächen von 324 Euro auf 400 Euro pro Hektar,
  • bei Gemüsebau von 900 Euro auf 1.200 Euro pro Hektar und
  • bei Dauerkulturen von 1.404 Euro auf 1.800 Euro pro Hektar.

Der Zuschuss für die jährlich stattfindenden Kontrollen auf Betrieben mit ökologischer Landwirtschaft (Kontrollkostenzuschuss) werde von 35 Euro auf 100 Euro pro Hektar angehoben, bei maximal 1.000 Euro je Betrieb und Jahr. „Wir benötigen diese Anreize, um Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit in der gesamten Landwirtschaft voranzubringen.

Das NRW-Programm Ländlicher Raum werden wir daher in einigen zentralen Bereichen ändern. Viel Marktpotenzial bleibt derzeit ungenutzt. Den Trend zu mehr regional und ökologisch hergestellten Lebensmitteln müssen wir in Nordrhein-Westfalen aufgreifen“, so NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel.

Zudem haben Ministerium und der westfälisch-lippische Landwirtschaftsverband eine Marktstudie in Auftrag gegeben. Diese soll Absatzchancen und Vermarktungsmöglichkeiten aufzeigen.