Grüne Branche

NRW: zentrale Freisprechung für Gärtner-Nachwuchs

Der Gartenbau in Nordrhein-Westfalen (NRW) kann sich über Zuwachs freuen: Insgesamt 97 Auszubildende aus den Gartenbau-Kreisvereinigungen Herford-Bielefeld, Minden-Lübbecke, Lippe und Gütersloh nahmen erfolgreich an den vergangenen Abschlussprüfungen teil und erhielten jetzt in Herford ihre Gesellenbriefe überreicht. 

Mit 64 Absolventen war dabei der Garten- und Landschaftsbau erneut am stärksten vertreten – vor den Fachrichtungen Zierpflanzenbau (13), Baumschule (7), Friedhofsgärtnerei (6), Gemüsebau (5) und Staudengärtnerei (2).

Die meisten neuen Fachkräfte stammen aus Ausbildungsbetrieben der Kreisvereinigung Herford-Bielefeld (45), gefolgt von den Kreisvereinigungen Gütersloh (21), Lippe (19) und Minden-Lübbecke (12).

Als jahrgangsbeste Landschaftsgärtner wurden Lars Höveler (Schlichtmann und Kiewisch GaLaBau GmbH, Bad Salzuflen), Daniel Ostlinning (Wickert Garten- und Landschaftsbau, Versmold und Timm Stotzka (Fa. Jörg Hasenjäger, Lage) gewürdigt.

Beste Absolventen in den übrigen Gartenbau-Fachrichtungen waren die Gemüsebau-Gärtnerinnen Franziska Roßocha und Viola Engels (beide Bioland Gärtnerei Ulenburg, Löhne) und der Baumschul-Gärtner Hendrik Hillebrand (Siebert Baumschulen, Lemgo).

Wie Helmut Rüskamp, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe, und Dr. Karl Schürmann, Geschäftsführer des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW, betonten, haben alle ausgebildeten Gärtner gute berufliche Perspektiven. Der Bedarf an Fach- und Führungskräften werde künftig weiter steigen, da der Gartenbau eine Wachstumsbranche ist. (ts)