Grüne Branche

Obst-Sonderschau in Hohenheim

Mehr als 400 Obstsorten, darunter 240 Apfel- und 150 Birnensorten, konnten die Besucher auf einer Obstausstellung kennenlernen, die vom 1. bis 16. Oktober 2016 in Stuttgart-Hohenheim im Landwirtschaftsmuseum der Universität präsentiert wurde.

In dieser Form wurden die Apfel- und Birnensorten vorgestellt. Foto: E. Gugenhan

Organisiert hatte die Veranstaltung die Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Pomologen-Verein.

Bei den Apfel- und Birnensorten handelte es sich vorwiegend um alte Sorten, die oft schon seit mehr als 100 Jahren bekannt sind und die auch heute noch auf Streuobstwiesen und in ausgewählten Kulturlandschaften angebaut werden.

Der Landessprecher des Pomologen-Vereins, Hermann W. Schreiweis aus Roigheim, erläuterte die Aufgabe des Vereins, vorwiegend alte Sorten zu erhalten. Denn diese seien aufgrund ihrer noch vorhandenen Bitterstoffe oft widerstandsfähiger als die neuen Sorten, bei denen die Bitterstoffe herausgezüchtet wurden.
Ziel der Obstausstellung war auch, den Besuchern die Lokalsorten vorzustellen, die in bestimmten Gebieten gezüchtet und auch heute noch dort und gerade auf Streuobstwiesen kultiviert werden. Die Mehrzahl der präsentierten Sorten kam aus Süddeutschland, viele auch aus der Schweiz und Österreich.

Integriert in die Ausstellung war der Apfeltag am 2. Oktober 2016, bei dem viele weitere Aussteller mit ihren Produkten vertreten waren. So etwa die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat/Göppingen, die sich auf die Produktion ausgewählter Getränke aus Apfel- und Birnensorten spezialisiert hat.
Edgar Gugenhan, Stuttgart


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